
📌 Das Wichtigste auf einen Blick
- Die NAMM 2026 findet in Anaheim vom 20. bis 24. Januar 2026 statt und macht einen weiteren Schritt in Richtung musikalischer Innovation
- Starker Trend: autonomere Maschinen (Standalone) und schnellere Workflows (Displays, dedizierte Bedienelemente, Streaming/USB-C).
- Die meisten Neuheiten zielen auf den Live-Einsatz: direkter Zugriff auf Parameter, dedizierte Bedienelemente und einfachere Integration ins Setup (USB-C, MIDI, CV, Wi-Fi).
- Um die richtige Wahl zu treffen, denk an den Einsatzzweck: Mobilität (Format/Gewicht), Anschlüsse (Ein-/Ausgänge) und Kontrollumfang (Pads, Fader, Displays, Effekte).
Jeden Januar gibt die NAMM den Takt vor: überraschende Ankündigungen, MK2-Versionen, mit denen niemand mehr gerechnet hat, und neue Maschinen, die dafür gemacht sind, schneller zu produzieren. Für die Ausgabe 2026 in Anaheim ist die Richtung klar: viele „spielfertige“ Neuheiten (Standalone, USB-C, Streaming, Presets) und Produkte, die dafür konzipiert sind, mühelos vom Studio auf die Bühne zu wechseln.
Dieser Artikel wird fortlaufend mit den Ankündigungen (und den eintreffenden Lagerbeständen) aktualisiert. Speichere ihn dir ab: Das ist dein NAMM-2026-Überblick!
DJ-Neuheiten
Bei DJ-Equipment ist der Trend klar: leistungsstärkeres Standalone-Equipment, mehr Flexibilität bei den Quellen (USB/SD/Cloud/Streaming) und Performance-Funktionen (Stems, FX, Displays), durch die kein Laptop mehr im Zentrum des Setups stehen muss.
Ein autonomes All-in-one-System mit motorisierten Plattentellern und integrierten StemsDer System One richtet sich an DJs, die Vinyl-Feeling erleben möchten, ohne auf moderne Funktionen zu verzichten. Die motorisierten 7,2″-Aluminium-Plattenteller mit hohem Drehmoment und der Crossfader Mag Four legen den Fokus auf präzise Kontrolle – insbesondere für Turntablists und Performer.
Das Herzstück des Systems ist Engine OS im Standalone-Betrieb mit OmniSource-Architektur: Du kannst über Wi-Fi ohne angekündigte Latenz von USB, SD, interner SSD, Cloud-Bibliotheken und Streaming-Diensten suchen und mixen. Die integrierten Stems (A-cappella/Instrumental, Pad-Modus, Stem Level auf den EQs) ermöglichen es dir, einen Track live neu zu gestalten. Dazu kommen eine umfangreiche FX-Sektion (Main/Sweep/Touch/Fader FX) und ein vertikaler Touchscreen, der Navigation und Performance zentralisiert: Diese Maschine ist eindeutig dafür ausgelegt, ein komplettes Set ohne Computer zu bestreiten.
Ein 3-Kanal-Mixer im Stil des DJM-V10, in einem kompakteren Format
Der DJM-V5 übernimmt die Philosophie des „großzügigen Mixings“ des DJM-V10, jedoch in einem kompakteren Gehäuse. Die Idee: mehrere Quellen überlagern und dabei ein sauberes Stereobild sowie Headroom bewahren – im Club, im Studio oder in Hybrid-Sets mit Drum-Machines, Stems und externen FX.
Jeder Kanal bietet einen 4-Band-EQ, einen Kompressor und einen Filter mit 3 Modi (Low-Pass, High-Pass, Cross-Pass). Die Send-FX-Sektion ist auf musikalische und unmittelbare Bedienung ausgelegt (Delay, Reverb, Shimmer, Tape Echo …), mit einem Send pro Kanal. Klanglich sorgen die Verarbeitung mit 96 kHz / 64 Bit und ESS-32-Bit-Wandler für eine präzise Wiedergabe. Bei den Anschlüssen gibt es doppeltes USB-C (rekordbox/Serato), MULTI I/O, USB-Send/Return und sogar SonicLink für kabelloses Monitoring mit kompatiblen Kopfhörern.
Wenn du im Club auflegst und Edits/Remixe machst, setz auf ein DJ-Setup, mit dem du: schnell vorbereiten (Playlists), live remixen (Stems + FX) und sauber aufnehmen (USB, Send/Return) kannst. Genau das ist das Erfolgs-Trio 2026.
Studio-Neuheiten
Wenn eine Maschine zum Zentrum eines Setups wird, verschwimmt die Grenze zwischen „Hardware / Software“. Und auf der NAMM 2026 sehen wir viele Tools, die bereits einen Teil des Workflows an Bord haben: Sampling, Sequencing, Mixing, Plugins, Streaming usw.
Die MPC als „Flaggschiff“: leistungsstärker, ausdrucksstärker, autonomerDie MPC-XL positioniert sich als vollständig autonome Produktionsstation (ohne Computer) mit leistungsstarker Architektur: Gen-2-8-Core-Prozessor, 16 GB RAM und 256-GB-NVMe-SSD für umfangreiche Projekte. Sie ist eindeutig als Schaltzentrale gedacht: Sequencing, Sampling, virtuelle Instrumente, Effekte sowie MIDI/USB/CV-Steuerung eines Hybrid-Setups.
Großer Fokus liegt auf dem Spielgefühl: Die neuen MPCe-Pads bieten 3D-Erkennung, X/Y-Steuerung und Zonen pro Pad, um Artikulationen, Modulationen oder Variationen mit einer Bewegung zu überlagern. Bei den Bedienelementen gibt es 16 Q-Links mit OLED-Displays, einen großen neigbaren Touchscreen, einen zuweisbaren Touch Strip und eine eigene Steuersektion für die aktive Spur, um schnell zu mischen und anzupassen.
Mit MPC 3 OS ist das Versprechen einfach: schneller von der Idee zum fertigen Track gelangen – im Studio ebenso wie auf der Bühne – mit professionell ausgelegten Anschlüssen (Mehrkanal-USB-C-Audio/MIDI, multiple Ausgänge, Mic-/Line-/Phono-/Instrumenteneingänge, CV/Gate, Wi-Fi/Bluetooth …).
Die Touch-Ikone ist zurück: XY, Voice FX und LoopingDas KAOSS PAD V modernisiert ein Kultkonzept: ein XY-Touchpad für zwei Finger, mit dem du zwei Parameter gleichzeitig steuerst und Übergänge extrem ausdrucksstark gestaltest. Die große Performance-Neuheit kommt mit der neuen Generation der Voice-FX-Engine: Harmonien, Vocoder, Transponierung und je nach Setup sogar MIDI-Steuerung „per Stimme“.
Äußerst praktisch im Alltag: ein integriertes USB-Audiointerface, gleichzeitig nutzbare MIC-/LINE-/USB-Eingänge sowie ein Hi-Z-Gitarreneingang. Du kannst außerdem in Echtzeit samplen und loopen, mit einem zum BPM synchronisierten Step Hold, damit es live musikalisch bleibt. Mit 300 Programmen (davon 100 User-Programme) passt dieses Tool ebenso gut in ein DJ-Set wie in ein Electro-Live-Set oder ein Streaming-Setup.
Ein kompaktes 2x2-Interface für Recording und StreamingDas microAUDIO 22 konzentriert sich auf das Wesentliche: 24 Bit / 192 kHz, zwei Mic-/Line-/Hi-Z-Preamps mit 48 V und ein einfacher Workflow ohne Reibungsverluste. Du bekommst direktes Monitoring ohne Latenz und für sichere Aufnahmen kanalweise zuweisbare Bearbeitungen (Noise Gate, Kompressor, Limiter).
Sehr praktisch für Creator: ein Loopback-Modus, um den Sound deines Computers in deinen Livestream oder deine Aufnahme zurückzuführen, sowie USB-C für die Arbeit mit kompatiblen Computern, Smartphones oder Tablets. Die Funktion Stereo Link spart echte Zeit, wenn du einen Stereo-Synthesizer anschließt: Du stellst die Balance mit einem Handgriff ein.
Die „umfangreichere“ Version: kreativer und besser integrierbarDas microAUDIO 722 richtet sich an alle, die das kompakte Format beibehalten, aber Integration und Kreativität weiter ausbauen möchten. Die Idee: einfach in der Bedienung bleiben – mit direktem Monitoring, Loopback und USB-C – und gleichzeitig zusätzliche Möglichkeiten für ein hybrideres Setup bieten.
Es wird mit einem stärker auf Sounddesign ausgerichteten Software-Bundle geliefert, darunter Filter Ark mit modellierten analogen Filtern, Sequenzen und Makros. Dadurch kann sich das Interface in eine kleine „Farbpalette“ für Electro-, Lo-Fi- oder Ambient-Texturen verwandeln. Wenn du ein Interface suchst, das über reine Aufnahme hinausgeht, ist das genau die Art von Modell, die du in Betracht ziehen solltest.
Das Taschenmikrofon, das deine Smartphone-Aufnahmen wirklich „professionell“ klingen lässtDas MV88 kommt mit USB-C zurück, um überall zu filmen, Interviews zu führen, ein Akustik-Set aufzunehmen oder eine Voice-over-Aufnahme zu machen. Du erhältst Aufnahmen in 24 Bit / 48 kHz mit einstellbarer Stereobreite (60 bis 135°) und mehreren Richtcharakteristiken je nach Situation: Stereo, Niere, bidirektional, unbearbeitetes Mid-Side.
Der große Vorteil für Creator ist die schnelle Kontrolle: Auto Level- und Denoiser-Modi in Echtzeit über die Shure-MOTIV-Apps, dazu EQ/Kompressor/Limiter/Presets. Das Format ist extrem mobil – Aluminiumgehäuse, Ausrichtung bis zu 90° – sodass du den Sound deiner Videos drastisch verbessern kannst, ohne ein schweres Setup mit dir herumzutragen.
Um Interfaces oder Mikrofone zu vergleichen, mach einen einfachen Test: 30 Sekunden Stimme + 10 Sekunden Stille. Die Stille offenbart dir das Grundrauschen, und die Stimme zeigt, ob die Höhen aggressiv werden, wenn du etwas komprimierst.
Gitarren-Neuheiten
Bei den Gitarren bleibt die NAMM ein Spielplatz für performance- und präzisionsorientierte Modelle: schnelle Hälse, stabiles Hardware-Setup und Tonabnehmer, die viel Gain vertragen, ohne an Dynamik zu verlieren. Hier ist eine erste markante Neuheit, die du im Auge behalten solltest.
Eine RG Prestige für Geschwindigkeit und PräzisionDiese RGR662AHBFWK verkörpert die Ibanez-Philosophie: eine Gitarre, die schnell anspricht, präzise bleibt und dir selbst bei hohem Gain ein „sauberes“ Spiel ermöglicht. Der Super Wizard HP Hals (5-teilig Ahorn/Walnuss) und die 24 Jumbo-Bünde sind eindeutig auf präzise Riffs und schnelle Leads ausgelegt – mit einem unmittelbar flüssigen Spielgefühl.
Der Eschenkorpus sorgt für Klarheit und Projektion, während die Gibraltar Standard III Fixed Bridge einen klaren Attack und zuverlässige Stimmstabilität bei alternativen Stimmungen bietet. Bei den Tonabnehmern deckt das DiMarzio Air Norton / The Tone Zone Duo ein breites Spektrum ab: vom singenden Hals-Pickup-Lead bis zu kraftvollen Bridge-Rhythmen – mit einem ausgesprochen modernen Metal-Charakter.
Wenn du eine zuverlässige, präzise und schnelle Gitarre für Bühne und Studio suchst, ist das genau die Art von Prestige, die dir Zeit spart.
Die Bongo 5: ikonische Ergonomie und aktive VielseitigkeitDiese Sterling-Version der Bongo 5 übernimmt die Music Man-DNA in einem erschwinglichen Format, das auf heutige Anforderungen zugeschnitten ist. Der Korpus aus Mahagoni und das satinierte Firemist Purple Finish sorgen für eine markante Optik, während der geschraubte Hals aus geröstetem Ahorn Stabilität und Reaktionsschnelligkeit über die gesamte 34"-Mensur gewährleistet.
Die aktive Elektronik basiert auf zwei Keramik-Humbuckern in Verbindung mit einem Blend-Regler und einer 2-Band-Klangregelung. Das Ergebnis: schnelles Sound-Shaping, von straffen, runden Bässen bis zu knackigeren Attacks für Slap oder technische Linien. Mit ihren 24 Bünden und dem erleichterten Zugang zu den hohen Lagen richtet sich diese Bongo 5 an Bassisten, die einen präzisen, komfortablen und effektiven Bass für Studio und Bühne suchen.
Eine präzisions- und stabilitätsorientierte Signature Super-StratNach den Anforderungen von Andy LaRocque entwickelt, setzt die ALR-II FR auf eine bühnenorientierte Konstruktion: 3-teiliger Ahornhals durch den Korpus, Korpus aus Mahagoni und Decke aus Riegelahorn für langes Sustain und einen klaren Attack.
Die Elektronik ist bewusst direkt gehalten: ein Seymour Duncan JB an der Bridge für präzise Rhythmen und durchsetzungsfähige Soli, kombiniert mit einem Classic Stack Plus am Hals für definierte Clean-Sounds ohne Nebengeräusche. Das Floyd Rose 1000 und die Locking-Mechaniken sorgen selbst bei intensivem Einsatz für stabile Stimmung. Mit ihrem Thin U-Halsprofil, ihren 24 Bünden und ihrem Macassar-Ebenholz-Griffbrett ist diese Signature eindeutig für technische Gitarristen konzipiert.
Eine kompakte Elektroakustik für überallDie Tramontane 70 Travel vereint den Geist von Lâg in einem kompakten und leichten Format, ideal für unterwegs, ohne beim Spielkomfort Kompromisse einzugehen. Die Decke aus massiver Sitka-Fichte liefert Klarheit und Attack, während Boden und Zargen aus Khaya die Mitten und die Wärme des Klangs verstärken.
Ihre kurze 600-mm-Mensur reduziert die Saitenspannung und sorgt sowohl bei Akkorden als auch beim Fingerstyle für ein unmittelbar angenehmes Spielgefühl. Für die Bühne bietet der DirectLâg GT2-Preamp einen 3-Band-EQ, ein Stimmgerät und einen Phasenschalter, um sich schnell an die jeweilige Umgebung anzupassen. Eine stimmige, spielfertige Reisegitarre – zu Hause ebenso wie unterwegs.
Neue Verstärker und Effekte
Zwischen Tradition und moderner Praxistauglichkeit zeigen die Verstärker und Effekte der NAMM 2026 zwei Richtungen: hochwertige Vollröhrenmodelle, bei denen das Spielgefühl im Vordergrund steht, und ultraportable Multieffektgeräte für unterwegs (USB-C, Bluetooth, IR …).
Der VOX-Chime in „hand-wired“-Ausführung für PuristenDieser AC30 HWRH Topteil greift den Geist der ACs aus den Sechzigern auf, jedoch in handverdrahteter Bauweise für heutige Ansprüche: organische Ansprache, lebendige Dynamik und eine Clean/Crunch-Basis, die hervorragend auf Pedale reagiert.
Das 30-W-Vollröhrenformat liefert dir den legendären britischen „Chime“: glitzernde Höhen, singende Mitten und harmonischen Crunch, wenn du aufdrehst. Praktisch im Alltag: 4 Kanäle / 4 Eingänge für unterschiedliche Kombinationen, ein integrierter Hall und ein externer Lautsprecherausgang, um die Abstrahlung an Box und Location anzupassen.
Genau die Art von Verstärker, die eine Tele, eine ES-335 oder eine Jazzmaster veredelt … und dabei dieses lebendige Spielgefühl unter den Fingern bewahrt.
Ein 50-W-Röhrencombo, bereit für die BühneDer Archon Classic 50 Combo bringt die Archon-DNA in ein transportables All-in-one-Format: einen großzügigen Clean-Kanal mit Headroom – perfekt für Pedale – und einen Lead-Kanal, der von kraftvollem Rock bis zu modernem Metal reicht und reichlich Gain-Reserven bietet.
Jeder Kanal verfügt über seinen eigenen Volume- und Master-Regler, sodass du die Vorstufensättigung formen kannst, ohne die Gesamtlautstärke explodieren zu lassen. Mit den Reglern Presence und Depth kannst du die Offenheit der Höhen und das Fundament im Bassbereich anpassen. Der Röhren-Effektweg ist ein echter Pluspunkt, wenn du Delays/Reverbs nach dem Gain verwendest, und der Celestion V-Type 12” liefert eine ausgewogene Projektion und eine schöne Notentrennung.
Eine sehr stimmige Option, wenn du einen kontrollierbaren 50-W-Amp willst … ohne seinen Charakter zu verlieren.
Das Multi-Effektgerät für überall: AIRD, IR und BluetoothDer GX-1 ist als kompaktes Pedalboard konzipiert, das dich überallhin begleitet: AIRD-Technologie für ein amp-ähnliches Spielgefühl, 23 Verstärkertypen und über 140 BOSS-Effekte, mit bis zu 8 Blöcken gleichzeitig. Ein großer moderner Vorteil: die Unterstützung von Lautsprecher-IRs (WAV), um den Sound direkt/DI weiter zu verfeinern.
In der Praxis ist die Bedienung auf Geschwindigkeit ausgelegt: Farbdisplay, eigene Tasten für die Effektkategorien und sofort spielbereite Presets. Zur Steuerung stehen dir 3 Fußschalter + ein Expression-Pedal (Toe Switch) zur Verfügung, außerdem kannst du externe Pedale/Fußschalter ergänzen. Anschlussseitig ist es ganz 2026: USB-C zum Aufnehmen und Bluetooth Audio/MIDI, um die Verkabelung zu reduzieren und einfacher zu arbeiten.
Ein echtes „Fly Rig“, wenn du leicht reisen willst, ohne auf Vielseitigkeit zu verzichten.
Wenn du häufig direkt über die PA (DI) spielst, achte vor allem auf: Boxen-IRs, saubere Ausgänge und eine schnelle Pegelregelung. Zu Hause sind dagegen USB-C, Kopfhörer und leicht abrufbare Presets wichtiger.
NAMM 2026 Neuheiten – Keyboards und Pianos
Stage-Keyboards, Arranger, Controller: Der Trend zu übersichtlicheren Bedienoberflächen mit Farbdisplays und „kreativitätsfertigen“ Funktionen wie Split/Layer, DAW-Integration und Lernwerkzeugen ist klar erkennbar. Wenn du außerdem einen Controller in diesem Format suchst, findest du hier die passende Kategorie: 61-Tasten-Masterkeyboards.
Das Bühnen-All-in-one: Piano / Synth / Orgel, als Split oder LayerDer Nord Electro 7 – 73 richtet sich an Bühnenmusiker, die ohne Unterbrechung von einem Rhodes zu einer Orgel und dann zu einem Piano wechseln müssen. Die drei Bereiche Piano, Synth und Orgel sind unabhängig und lassen sich als Split/Layer kombinieren, mit nahtlosen Übergängen, um Songs sauber aneinanderzureihen.
Die halbgewichtete Waterfall-Tastatur mit 73 Tasten ist ideal für Orgeltechniken wie Glissandi und Palm Smears, bleibt aber auch bei E-Pianos angenehm spielbar. Die Benutzeroberfläche setzt auf Effizienz: ein gut ablesbares Farbdisplay und Druck-Drehregler für schnelle Einstellungen, selbst im Konzert. Jeder Bereich verfügt über seine eigenen Effekte, und die Simulation eines rotierenden Lautsprechers wird als neue Generation angekündigt, die auf Realismus und Platzierung im Mix ausgelegt ist.
Ein echtes Bühneninstrument: einfach, schnell und extrem musikalisch.
Der 61-Tasten-Controller, der den Workflow wirklich beschleunigtDas KeyLab Essential 61 MK3 modernisiert einen Bestseller mit einem ausgesprochen produktionsorientierten Ansatz: ein 2,5"-LCD-Display und ein zentraler Encoder ermöglichen schnelleres Navigieren und Editieren, ohne den kreativen Flow zu unterbrechen. Die anschlag- und druckempfindlichen RGB-Pads eignen sich ebenso für Finger-Drumming wie zum Starten von Clips, und die Modi Scale / Chord + Arpeggiator sind perfekt zum Komponieren ohne Kopfzerbrechen.
Für das Homestudio vermitteln die DAW-Integration (Mackie/HUI) und die Transportsektion ein „Konsolen“-Gefühl: Über 9 Fader + 9 Drehregler kannst du mixen und automatisieren. Auch klanglich setzt Arturia auf „ready to play“: Analog Lab V mit einer großen Preset-Bank, Kompatibilität mit Pigments/V Collection und Ableton Live Lite im Lieferumfang.
Eine sehr clevere Wahl, wenn du ein vielseitiges, effizientes und sofort inspirierendes 61-Tasten-Keyboard möchtest.
Ein portables Arranger-Keyboard für Kreativität (und Fortschritt)Der PSR-E483 richtet sich an Keyboarder:innen mit Anfänger- bis Mittelstufenkenntnissen, die Spaß haben und schnell Fortschritte machen möchten: eine erweiterte Auswahl an Klangfarben und Styles, mit Super Articulation Lite für realistischere Nuancen. Die Live Control Knobs und das Pitch-Wheel ermöglichen direkte Kontrolle, während die kreativen Tools (Auto Chord Play, Looper, Track Control, Quick Sampling) das Üben in eine kleine „Session“ verwandeln, in der du täglich eigene Stücke entwickelst.
Das Konzept ist einfach: Du legst eine Basis an, spielst, loopst, wechselst den Sound und kommst weiter. Ideal, um regelmäßig zu üben, ohne dass es langweilig wird.
Die „bühnenstärkere“ Version: erweiterte Kontrolle und leistungsstärkere LautsprecherDer PSR-E583 übernimmt den Geist des E483, bietet jedoch eine ausdrucksstärkere Steuerung für alle, die beginnen, vor Publikum zu spielen: Modulationsrad, Unterstützung für ein Expression-Pedal und ein leistungsstärkeres Lautsprechersystem. Die kreativen Funktionen bleiben zentraler Bestandteil des Konzepts (Auto Chord Play, Looper, Track Control, Quick Sampling), doch diese Ausführung ist darauf ausgelegt, Proben, kleinere Auftritte oder Animationen souveräner zu bewältigen.
Wenn du ein tragbares Arranger-Keyboard suchst, das zu Hause Spaß macht, aber auch außerhalb des Wohnzimmers robuster aufgestellt ist, solltest du dieses Modell definitiv im Auge behalten.
Synthesizer-Neuheiten
Die NAMM 2026 bestätigt einen klaren Trend zu ausdrucksstarken und expressiven auf Sounddesign ausgerichteten Synthesizern: komfortable Polyphonie, hybride Klangerzeugungen, tiefgreifende Modulation und Controller, die ebenso für das Spiel wie für die Programmierung konzipiert sind. ASM setzt mit einer neuen Plattform ein starkes Zeichen, die die algorithmische Synthese noch weiter vorantreibt.
Ein hybrider 61-Tasten-Synthesizer für fortgeschrittenes SounddesignDer Leviasynth Keyboard führt bei ASM einen neuartigen algorithmischen Ansatz ein und kombiniert 8 Oszillatoren pro Stimme, eine hochgradig konfigurierbare digitale Klangerzeugung und eine hybride Doppelfilterung (digitaler Multimode + analoger 24-dB/Okt.-Low-Pass). Jeder Patch basiert auf Algorithmen, welche die Interaktionen zwischen den Oszillatoren definieren, mit der Möglichkeit eines kontinuierlichen Morphings, um komplexe, sich entwickelnde Texturen zu erzeugen.
Die 61 Polytouch-Tasten mit polyphonem Aftertouch, der 4-Oktaven-Ribbon und die MPE-Kompatibilität stellen Ausdrucksstärke klar in den Mittelpunkt des Spiels. Ob im Studio oder live: Der 3-Spur-Sequencer (Noten + Makro-Automation), der Arpeggiator mit Entropy-Funktion, die integrierten Effekte und die Single-/Multi-Modi (Splits/Layers) machen ihn zu einem umfassenden Instrument für anspruchsvolle Kreative.
Die Leviasynth-Power in einem kompakten und extrem ausdrucksstarken FormatDer Leviasynth Desktop übernimmt die komplette hybride algorithmische Klangerzeugung des Keyboard-Modells in einem kompakteren Format, das auf Studioarbeit und hybride Performance ausgerichtet ist. Mit dabei sind 16 Stimmen Polyphonie, 8 Oszillatoren pro Stimme, morphbare Algorithmen und die doppelte digitale + analoge Filterstufe für tiefgreifende Klanggestaltung.
Die Ausdrucksstärke wird hier durch 16 Polytouch-Pads mit polyphonem Aftertouch, MPE-Kompatibilität und ein Farb-Touch-Interface für die schnelle Patch-Erstellung gewährleistet. Der 3-Spur-Sequencer, der Arpeggiator mit Entropy, die Modulationsmatrix mit 32 Slots und die erweiterte Makroverwaltung machen ihn zu einem äußerst leistungsfähigen Werkzeug für Sounddesign, elektronische Musik und modulares Live-Spiel – ganz ohne den Platzbedarf eines Keyboards.

