SPL MC16
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SPL
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Ein Controller, geboren aus der SPL "120V"-Philosophie und Mastering-Anspruch
Der MC16 folgt dem SPL-Ansatz, der die bestmögliche analoge Audioqualität durch eine sehr hohe interne Spannung anstrebt. Diese Philosophie wurde in den 1990er Jahren von Wolfgang Neumann (Gründer und Entwickler von SPL) entwickelt und fand Anfang der 2000er Jahre in ikonischen Systemen Gestalt. Der MC16 übernimmt diese "Premium"-DNA und wendet sie auf modernes Mehrkanal-Monitoring an, wo Präzision der Balance, Bildstabilität und Dynamikumfang unerlässlich sind.
Für wen ist der SPL MC16 gedacht: Mastering, Postproduktion und immersive Studios
Der SPL MC16 richtet sich an Studios, die in Surround und immersivem Sound arbeiten und einen 100% analogen Monitoring-Weg beibehalten möchten, um Kompromisse bei der digitalen Lautstärkeregelung (Auflösung, Dynamik) zu vermeiden. Er eignet sich besonders für Mastering, Postproduktion und Sounddesign-Umgebungen, in denen schnell zwischen verschiedenen Systemen (5.1, 7.1.4, 9.1.6, 11.1 usw.) gewechselt werden muss, während die klare Zuordnung jeder Lautsprecherbox erhalten bleibt.
Lautsprechersteuerung, Presets und Pegel: eine Ergonomie für große Systeme
16 Tasten zur Aktivierung der Lautsprecher mit klarer Zuordnung
Der MC16 bietet sechzehn Tasten, um die entsprechenden Lautsprecher direkt zu aktivieren. Jede Taste erlaubt das Einfügen eines Etiketts, um den genauen Namen des Lautsprechers anzuzeigen (Front, Rear, Top, LFE usw.). Das Ergebnis ist eine schnelle, übersichtliche und sichere Bedienung, auch wenn die Kanäle zahlreich sind.
2 x 16 Kanäle Eingang: Sofortiges A/B zwischen Ihrem Mix und einer Referenz
Zwei Eingangsbänke Input 1 und Input 2 (jeweils 16 Kanäle) ermöglichen den Vergleich eines laufenden Projekts mit einer Referenzproduktion mit nur einer Bewegung. Die 16 Kanäle jedes Eingangs werden direkt zu den Ausgängen geroutet, sodass das in Ihrer DAW definierte Routing perfekt mit dem des Controllers übereinstimmt. Dies ist ein entscheidender Punkt, um Dolby Atmos-Sessions oder jeden immersiven Workflow abzusichern, bei dem die Konsistenz des Mappings kritisch ist.
Analoges Monitoring-Volumen: Feine Steuerung ohne digitale Kompromisse
Der Monitoring-Pegel wird über einen analogen Potentiometer gesteuert, der für die Verwaltung von 16 Kanälen entwickelt wurde, um die Lautstärkeregelung im analogen Bereich zu belassen. Dieser Ansatz vermeidet die klassischen Einschränkungen einer digitalen Steuerung (Auflösungsverlust bei niedrigen Pegeln, eingeschränkte Dynamik) und bewahrt ein flüssiges Hörerlebnis, besonders nützlich, um Mikrodetails und Tiefenabbildung zu beurteilen.
Konfigurations-Presets: Schnelles Abrufen von Layouts
Der MC16 ermöglicht das Speichern von Lautsprecherkonfigurationen in drei Speicherplätzen (z. B. 5.1, 11.1, 9.1.6), um ein Layout sofort abzurufen. Im Solo-Modus stehen drei zusätzliche Speicher mit denselben Tasten zur Verfügung, praktisch zum Erstellen von Solo-Gruppen (alle Frontlautsprecher, alle Deckenlautsprecher, alle Rear-Lautsprecher) und zur Beschleunigung von Konformitäts- und Übersetzungsprüfungen.
120V-Technologie: Headroom, Dynamik und "stressfreies" Hören
Die SPL 120V-Technologie arbeitet mit einer internen Audio-Betriebsspannung von +/- 60 V. Um dieses Niveau zu unterstützen, verwendet SPL proprietäre Operationsverstärker SPL 120V SUPRA, die für den Betrieb bei diesen Spannungen ausgelegt sind, während herkömmliche Bauteile überfordert wären. Klanglich zielt dies auf eine detailreiche Wiedergabe, ein stabiles Klangbild und den Eindruck permanenter Reserven ab, wobei das Hörerlebnis auch bei langen Sessions "entspannt" bleibt.
Technische Daten
| Bluetooth | Nein | Anzahl Tasten | 16 |
| Analoge Ein- und Ausgänge | XLR und DB25 (symmetrisch) | Analoge Audio-Betriebsspannung | +/- 60 V |
| Maximaler Gain an Ein- und Ausgängen | 32,5 dBu | Betriebsspannung Relais und LEDs | + 12 V |
| Eingangsimpedanz | 20 kOhm | Netzspannung (umschaltbar, siehe Sicherungsfach) | 230 V AC / 50 Hz oder 115 V AC / 60 Hz |
| Ausgangsimpedanz | 75 Ohm | Sicherung für 230 V | T 1 A |
| Gleichtaktunterdrückung | -82 dBu | Sicherung für 115 V | T 2 A |
| Frequenzgang (-3 dB) | 4 Hz - 300 kHz | Stromaufnahme | max. 70 VA |
| Übersprechen (1 kHz) | -100 dBu | Abmessungen (B x H x T) | 482 x 88 x 300 mm |
| THD + N (+24 dBu) | > 112 dB | Gewicht | 8,4 kg |
| Rauschen (A-bewertet) | -102,4 dB | Verpackungsgewicht (Transport) | 11 kg |
| Interne Stromversorgung | linear mit geschirmtem Ringkerntransformator | ||
Häufig gestellte Fragen
Ist der SPL MC16 für Dolby Atmos Monitoring und immersive Formate geeignet?
Dieses Modell verwaltet 16 Kanäle pro Bank und ermöglicht das Speichern von drei Lautsprecherkonfigurationen, wie z.B. 5.1, 9.1.6 oder 11.1. Im Solo-Modus dienen drei zusätzliche Speicherplätze zur Erstellung von Lautsprechergruppen. Das direkte Routing der 16 Kanäle zu den Ausgängen bewahrt das im DAW definierte Mapping.
Wie lässt sich ein Mix mit einer Referenz über diesen Controller vergleichen?
Zwei Input-Bänke 1 und 2 mit jeweils 16 Kanälen erlauben ein sofortiges A/B-Umschalten zwischen dem Projekt und einer Referenz. Jede Bank wird direkt zu den Ausgängen geroutet.
Wird die Lautstärke am MC16 analog geregelt?
Die Hörlautstärke basiert auf einem analogen Potentiometer, das für 16 Kanäle ausgelegt ist, ohne digitale Lautstärkeregelung. Die Audio-Sektion arbeitet mit einer internen Spannung von +/- 60 V dank SPL 120V SUPRA Operationsverstärkern.
Welche Audioanschlüsse sind vorhanden?
Die analogen Eingänge und Ausgänge verwenden symmetrische XLR- und DB25-Steckverbinder. Die Eingangsimpedanz beträgt 20 kOhm, die Ausgangsimpedanz 75 Ohm.
Lässt sich jeder Lautsprecher auf der Frontplatte leicht identifizieren?
Sechzehn dedizierte Tasten aktivieren die Lautsprecher einzeln. Jede Taste kann mit einem Etikett versehen werden, das die Position des Lautsprechers angibt, z.B. Front, Rear, Top oder LFE.
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