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Strahlteiler V2 Schatten

Strahlteiler V2 Schatten

Regulärer Preis CHF 414.00MwSt. inkl.
CHF 0.90 Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Beam Splitter V2: "Further Adventures in Trereo", die Weiterentwicklung eines kultigen OBNE-Konzepts

Das originale Beam Splitter hat Gitarristen mit einer einfachen und genialen Idee begeistert: mehrere "Takes" einer Gitarre in einem einzigen Pedal zu stapeln, indem parallele Drives und zeitliche Verschiebungen gemischt werden, um aus einem Mono-Eingang enorme Breite zu erzeugen. Mit der Beam Splitter V2 geht Old Blood Noise Endeavors dieses Konzept noch weiter: verbesserte Sounds, reduziertes Grundrauschen und vor allem eine moderne Integration für aktuelle Pedalboards (MIDI, Presets, Expression).
Der Geist bleibt derselbe: das Gefühl einer mehrfach aufgenommenen Gitarre mit leichten Unterschieden in Klangfarbe, Dynamik und Timing zu reproduzieren. Aber hier ist alles besser kontrollierbar, "steuerbarer" und deutlich ambitionierter, sobald man Stereo-Routings oder das berühmte "Trereo" nutzt (ein proprietäres OBNE-System, das eine Ausgabe auf drei Ausgängen ermöglicht).

Für welche Gitarristen und Stilrichtungen ist die Beam Splitter V2 geeignet?

Die Beam Splitter V2 richtet sich an Musiker, die texturierte Drives, breite Sounds und Effekte lieben, die die Wahrnehmung eines Riffs oder Akkords wirklich verändern. Sie wird Indie-, Shoegaze-, Post-Rock-, Ambient- und Noise-Gitarristen begeistern, aber auch jene, die einen kreativen Drive suchen, um einen Rock- oder Alternative-Sound zu modernisieren.
Im Studio ist sie ideal, um eine Spur zu "verdoppeln" ohne neu einzuspielen, Pseudo-Unisons zu erzeugen oder Gitarrenschichten zu kreieren, die sich im Mix von selbst platzieren. Live wird sie zur Raumöffnungsmaschine: ein einziger Fußschalter und dein Sound wechselt von klassischem Drive zu einem breiten, lebendigen und fast choruseartigen Teppich, ohne die Anschlagsklarheit zu verlieren.
Wenn du mit einem Stereo-Setup spielst (zwei Amps, zwei Interface-Eingänge, zwei Monitore) oder "Wet/Dry"-Konfigurationen magst, ist das definitiv ein Pedal, das du ganz oben auf deine Liste setzen solltest. Und wenn du komplexere Systeme bevorzugst, verändert die Einführung von MIDI und Presets in V2 das Spiel: Die Beam Splitter wird programmierbar, abrufbar und viel einfacher in ein Set zu integrieren.

Bedienung, Routing und Funktionen: ein "Triple Drive + Double Delay"-Pedal als echtes System gedacht

Das Herzstück der Beam Splitter V2 sind 3 parallele Drive/Distortion-Sektionen, jede mit eigenem Charakter und dedizierten Einstellungen. Die Idee ist nicht nur, Overdrives zu "stapeln", sondern drei sich ergänzende Takes zu mischen: Du dosierst die Präsenz jeder Schicht mit den Lautstärkereglern und formst den Klang fein mit den Tonreglern.
Jeder Drive hat seine eigene Stimme: Drive 1 ist eine Hard-Clipping-Distortion, dichter und komprimierter; Drive 2 mischt Soft- und Hard-Clipping, klarer und brillanter, kann bei sehr niedrigem Gain in Richtung Clean Boost gehen; Drive 3 ist ein Transistor-Overdrive, am dynamischsten und mit fuzz-artiger Textur bei hohem Gain. Das Ergebnis ist ein breiter, detailreicher und erstaunlich kontrollierbarer Sound, selbst bei dicken Sättigungen.
Die Delay-Sektion ist ebenso entscheidend: zwei unabhängige Delays (mit Time- und Feedback-Reglern) erlauben es, zwei der drei "Takes" zeitlich zu versetzen. Bei sehr kurzen Zeiten entstehen Kammfilter (Comb Filtering), die an Flanger und Chorus erinnern; bei längeren Zeiten entstehen sich ziehende Wiederholungen, die die Atmosphäre verdicken. Ein Schalter wählt, welche Drive-Sektionen in die Delays geschickt werden, und der Deviate-Regler "split the beam" fügt eine zufällige Zeitvariation hinzu, inspiriert von den natürlichen kleinen Ungenauigkeiten eines Musikers bei mehreren Takes: das erzeugt diese organische, fast instabile, sehr musikalische Bewegung.
In puncto Steuerung hat OBNE klar auf moderne Pedalboards gezielt: MIDI auf alle Parameter, Presets (bis zu 3 direkt am Pedal, bis zu 127 via MIDI) und Expression für alle Hauptregler. Die 3 Fußschalter können individuell konfiguriert werden, um die Drives einzeln zu aktivieren oder durch Presets zu navigieren, was einen schnellen Wechsel von einem "Basis"-Sound zu einer ultra-breiten Version ermöglicht, ohne an den Reglern zu drehen.
Schließlich bietet die Beam Splitter V2 verschiedene Ausbreitungsphilosophien: Mono, Mono zu Stereo oder Mono zu "Trereo", mit TS- oder TRS-Verbindungen je nach Bedarf. Für Setups, die es verlangen, akzeptiert das Pedal auch einen Stereoeingang und summiert diesen intern, wenn der Effekt aktiviert ist. Du kannst außerdem die Breite des Stereo-Bildes mit dem Spread-Regler anpassen und wählen, ob Trails (Nachklänge nach Bypass) oder True Bypass via Soft-Touch-Relais-Schaltung verwendet werden sollen.

Der Klang

Die Beam Splitter V2 fügt nicht nur Gain hinzu: Sie erzeugt ein Gefühl von Tiefe und Breite, das an eine Studio-Produktion mit mehreren übereinandergelegten Gitarren erinnert. Der Klang kann von einem hellen, nervösen Overdrive bis zu einer dickeren, komprimierten Distortion reichen, während die hervorragende Definition dank des Prinzips der parallelen Sektionen und der feinen Lautstärkedosierung erhalten bleibt.
Wenn die Delays ins Spiel kommen, wird der Sound süchtig machend: Es entsteht eine "andere" Modulation als bei klassischen Chorussen, da sie aus der zeitlichen Verschiebung gesättigter Schichten resultiert statt aus einer globalen Modulation. Die Anschläge bleiben klar, aber der Sustain verwandelt sich in einen reichen harmonischen Wasch mit organischer Bewegung, die von subtiler Verbreiterung bis zu instabilen, psychedelischen Texturen reicht. Laut gesammelten Nutzungsberichten findet man dieses Pedal auf dem Pedalboard von Rhett Shull, was beweist, dass das Konzept auch in musikalisch anspruchsvollen Rigs funktioniert, jenseits von purem "Sound Design".

Technische Daten

EffekteDelay, Distortion, OverdriveArtNetz- oder Batteriebetrieb
FormatPedalVerwendungsta_des_gui_ele
Anzahl Spuren3FarbeSchwarz
EQTon

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