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MERCURY7 Algorithmischer DSP-Hall

MERCURY7 Algorithmischer DSP-Hall

Regulärer Preis CHF 332.00MwSt. inkl.
CHF 0.00 Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Eine "kinematische" Reverb, gedacht als Instrument

Die Mercury7 wurde entwickelt, um das Gefühl riesiger Räume zu erzeugen, mit einer Ästhetik, die klar auf "Soundtrack"-Reverb und schwebende Texturen ausgerichtet ist. Statt viele Modi zu stapeln, hat Meris einen musikalischeren Ansatz gewählt: zwei große Reverb-Familien, die jeweils ein breites Spektrum abdecken, vom realistischen Plate-Typ bis zu gigantischen, fast stellaren Klangarchitekturen. Innerhalb der Meris-Reihe positioniert sie sich als hochwertiges Ambient-Reverb-Pedal, das den Raum ebenso formt wie den Klang.

Für wen ist die Mercury7 geeignet (und in welchen Stilen sie glänzt)

Dieses Pedal richtet sich an Gitarristen, Bassisten und Keyboarder, die eine inspirierende Stereo-Reverb suchen, die sowohl in dezenten Texturen als auch in monumentalen Flächen zuhause ist. Im Studio glänzt sie darin, einer trockenen Aufnahme professionelle Tiefe zu verleihen, ein Lead zu verdicken oder ein harmonisches Fundament zu schaffen, ohne das Spiel zu überdecken. Live machen ihre expressiven Einstellungen (Swell, Modulation, Pitch Vector) und die Preset-Verwaltung sie zu einem mächtigen Werkzeug für Ambient-, Post-Rock-, Shoegaze-, Indie-, Worship-, Elektro-, Synthwave- und Sounddesign-Passagen.

Die Ergonomie ist ideal für fortgeschrittene bis erfahrene Nutzer: Man erhält schnell einen großartigen Sound, kann aber auch Zeit investieren, um die Anschwellen-Hüllkurve, den Glanz, das Dämpfen und die Modulation bis ins Detail an einen Song anzupassen.

Funktionen und Bedienung: ein hochsteuerbares Stereo-Reverb

Die Meris Mercury7 kombiniert eine direkte Benutzeroberfläche mit erweiterten Funktionen. Die Hauptregler erlauben die Einstellung der Dauer (Space Decay), der Modulationstiefe (Modulate), des Mischverhältnisses (Mix) sowie der Bassdämpfung (Lo Frequency) und der Hochtondämpfung (Hi Frequency), um das Reverb im Mix von dunklem Samt bis zu kristallinem Glitzern zu platzieren. Der Pitch Vector -Regler öffnet die Tür zu subtilen Tonhöheneffekten (Micro-Detuning) bis hin zu shimmernden, harmonisierten Farben, perfekt für kaskadierende Pads und epische Steigerungen.

In der Anwendung verwandelt die Auto Swell Envelope Ihren Anschlag in ein Crescendo: praktisch, um den Plektrumanschlag zu kaschieren, Drones zu erzeugen oder aus einfachen Akkorden sofortige "Pads" zu machen. Der Fußschalter Swell schaltet dies je nach Arrangement ein oder aus. Das Pedal bietet außerdem einen Stereo-Ein- und Ausgang sowie einen umschaltbaren Eingangspegel, um sowohl Gitarre als auch Synthesizer oder Line-Quellen aufzunehmen, ohne den Eingang zu übersteuern.

Zur Integration kann der EXP-Anschluss (6,35 mm TRS) für die Steuerung per Expression-Pedal mit simultanem Morphing aller Parameter genutzt werden, ebenso für die Preset-Verwaltung über einen externen 4-Preset-Schalter. Für fortgeschrittene Setups akzeptiert die Mercury7 auch MIDI via TRS (MIDI-Ein-/Ausgang über den EXP-Anschluss mit Adapter), um Sounds abzurufen, Parameter zu automatisieren und das Pedal in ein modernes Rig einzubinden. Der Bypass ist umschaltbar, um sich an Ihre Signalkette anzupassen (True Bypass per Relais oder gepufferter Bypass).

Der Klang

Die Mercury7 zeichnet sich durch ein dichtes, weites und dreidimensionales Reverb aus, mit einem Gefühl von Luft um die Note und einem Nachhall, der auch bei großer Länge klar bleibt. Der Plate-Algorithmus bietet eine eher "studioartige" Körnung, schnell und brillant nach Wunsch, ideal um einem Lead Präsenz zu verleihen oder einen Clean-Sound stereo zu öffnen. Der Cathedra-Modus zielt auf schwindelerregende Räume ab: tiefe Flächen, harmonisierte Halos, modulierte Bewegungen und lange Schweife, die sich scheinbar um Sie herum bewegen.

Der analoge Dry-Pfad hilft, die Spielansprache zu bewahren: Nuancen der rechten Hand, Tastendynamik, Fingeranschläge... die Quelle bleibt greifbar, während sich der Raum ausdehnt. Im Ambient-Kontext ermöglicht die Kombination aus Swell + Modulation + Pitch Vector den Übergang von einem einfachen Akkord zu einer kompletten Klanglandschaft mit diesem "schimmernden Puffer"-Gefühl und sich natürlich überlagernden Schichten. Diese Signatur findet sich bei Künstlern mit Fokus auf Texturen und moderne Produktion, darunter James Blake, bekannt für seinen Einsatz von tiefen Räumen und expressiven Reverbs.

Technische Daten

EffekteReverbArtSektor
FormatPedalVerwendungsta_des_gui_ele
EQ2 KanäleFarbeBlau
Zwei AlgorithmenUltraplate und CathedraBypassTrue Bypass per Relais oder gepufferter Bypass (umschaltbar)
Signalweganaloger Mix und analoger Dry-SignalpfadExpression-Pedal-Steuerungsimultanes Morphing aller Parameter
Umschaltbarer EingangspegelGitarre, Synthesizer, LinePresetsZugriff über externen 4-Preset-Schalter oder MIDI
PotentiometerSpace Decay, Modulate, Mix, Lo Frequency, Pitch Vector, Hi FrequencyInterne Presetsbis zu 16 via MIDI
Algorithmus-AuswahlUltraplate/CathedraWandlung24-bit AD/DA
Eingang6,35 mm TRS Klinke (mono/stereo je nach Konfiguration)Verarbeitung32-bit Floating Point DSP
Ausgänge2 x 6,35 mm Klinke (L/R)Abmessungen115 x 107 x 67 mm
EXP-Anschluss6,35 mm TRS Klinke (Expression-Pedal, Presets, Tap Tempo je nach Konfiguration, MIDI via TRS)Gewichtca. 410 g

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