Henle Verlag SCHONBERG ARNOLD - THREE PIANO PIECES OP.11
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Zusammenfassung dieser Partitur
Die Drei Klavierstücke op. 11 von Arnold Schönberg markieren einen entscheidenden Schritt in der Geschichte des Klavierrepertoires des 20. Jahrhunderts. Während der Komponist bereits die Atonalität in Werken mit Stimme erforscht hatte, stellt dieses Triptychon eine seiner ersten vollständig instrumentalen Kompositionen in freier Atonalität dar. Für den Pianisten ist es eine Gelegenheit, eine Schreibweise zu erkunden, die mit den traditionellen tonalen Bezugspunkten bricht, dabei aber eine Logik des musikalischen Diskurses, der Spannung und der Atmung bewahrt, wie sie für große Formen typisch ist.
Trotz seiner revolutionären Sprache bleibt der Zyklus solide strukturiert: ein erster Satz mit konzentrierter Energie, nahe einer Sonatenform, ein langsamer und introspektiver Mittelsatz, gefolgt von einem finalen Satz, der sowohl dicht als auch expressiv und von innerer Unruhe geprägt ist. Diese dreiteilige Entwicklung macht das Werk zu einer ausgezeichneten Wahl, um die Führung der Stimmen, das Gleichgewicht der Klangschichten, den Umgang mit Resonanzen und eine sehr feine Klangpalette zu üben, die unerlässlich sind, um die Klarheit der musikalischen Geste in einem atonalen Kontext hervorzuheben.
Diese Urtext-Ausgabe Henle, herausgegeben von Ullrich Scheideler, einem anerkannten Schönberg-Spezialisten, präsentiert dieses "Klassiker der Moderne" in einer besonders gut lesbaren neuen Notensatzfassung. Das praxisorientierte Layout orientiert sich an der Erstausgabe und bietet einen angenehmen Lesekomfort in einer Musik, in der jedes Detail zählt. Die Fingersätze von Emanuel Ax ergänzen das Gesamtbild mit konkreten und musikalischen Lösungen, die helfen, eine verlässliche Technik im Dienst des Ausdrucks aufzubauen.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik |
| Werk | Partituren |
| Komponist | Arnold Schönberg |
| Arrangeur | Emanuel Ax (Fingersätze) |
| Edition | Ullrich Scheideler (Herausgeber), Urtext Henle |
| Instrumentation | Klavier |
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Ausgabe der Drei Stücke op. 11 für Klavier allein geschrieben?
Die angegebene Instrumentierung ist Klavier, ohne weitere instrumentale Stimmen.
Welche musikalische Sprache behandelt Schönberg in den Drei Stücken op. 11?
Der Zyklus gehört zur "freien Atonalität" und zählt zu Schönbergs ersten vollständig instrumentalen Werken in dieser Ästhetik. Die Schreibweise bricht mit traditionellen Tonalitätsbezügen. Schwerpunkt liegt unter anderem auf der Führung der Stimmen, Klangschichten und Resonanzen.
Sind Fingersätze in diesem Notentext angegeben?
Fingersätze von Emanuel Ax sind enthalten, mit Lösungen, die den technischen Aufbau und die musikalische Ausdruckskraft unterstützen.
Welche Henle-Ausgabe der Three Piano Pieces Op.11 liegt vor?
Die Partitur ist eine Urtext-Ausgabe von Henle, herausgegeben von Ullrich Scheideler. Die neue Notation orientiert sich an der Erstausgabe und zielt auf eine lesbare Darstellung dieser detailreichen Schreibweise ab.
Wie sind die drei Stücke für Klavier op. 11 aufgebaut?
Das Triptychon umfasst ein erstes energisches Stück nahe einer Sonatenform, ein langsames und introvertiertes Mittelfeldstück sowie ein dichtes und expressives Finale.
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