Henle Verlag Haydn - Symphony D Major Hob. I:96 - Orchestre
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Zusammenfassung dieser Partitur
Die zwölf "Londoner Sinfonien" bilden den Höhepunkt von Joseph Haydns sinfonischem Schaffen, komponiert für den Impresario Johann Peter Salomon und unter der Leitung des Komponisten bei seinen Londoner Aufenthalten (1791-92 und 1794-95) uraufgeführt. Die Sinfonie Nr. 96 in D-Dur, datiert 1791, gehört zu den allerersten Sinfonien, die in diesem Kontext entstanden: Musik, die für das englische Publikum, seine Säle und die unmittelbare Wirkung des Konzerts gedacht ist.
Oft unter dem Spitznamen "Das Wunder" bekannt, ist diese Sinfonie mit einem spektakulären Ereignis verbunden - dem Herabstürzen eines schweren Kronleuchters ohne Verletzte - doch diese Geschichte betraf tatsächlich ein anderes Konzert mit einer anderen Haydn-Sinfonie. Der Titel, obwohl aus einer Fehlzuordnung entstanden, passt dennoch zur Energie des Werks: Haydn entfaltet hier eine Formintelligenz und harmonische Fantasie, die sowohl den Analytiker als auch den Zuhörer fesseln.
Bereits zu Beginn jedes der vier Sätze werden Motive in reinen Akkorden zur Signatur, ein Material, das Haydn mit vollendeter Kunst der Entwicklung verwandelt. Der musikalische Diskurs wechselt zwischen Eleganz und Virtuosität, schafft kontrastreiche Stimmungen und lässt sie durch unerwartete, stets beherrschte Modulationen umkippen. Diese Partitur im Studienformat ist somit ein ideales Hilfsmittel, um die Architektur nachzuvollziehen, die thematische Arbeit zu verstehen und die Feinheit der harmonischen Beziehungen, typisch für Haydns Spätstil, zu schätzen.
Konzipiert, um sowohl Musiker als auch neugierige Musikliebhaber zu begleiten, basiert diese Studienausgabe auf dem von der Gesamtausgabe der Werke Haydns etablierten Text, ein Garant für Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Die informative Einleitung und der kurze kritische Kommentar bieten nützliche Orientierungshilfen, um das Werk einzuordnen, seine kompositorischen Herausforderungen zu erfassen und die Sinfonie Nr. 96 als unverzichtbare Referenz der klassischen Partitur und des sinfonischen Repertoires zu betrachten.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | ||
| Komponist | Joseph Haydn | Genre | Klassische Partitur (Sinfonie) |
Häufig gestellte Fragen
Ist Haydns Symphonie Nr. 96 in den Londoner Symphonien enthalten?
Die 1791 komponierte Symphonie in D-Dur Hob. I:96 gehört zu den zwölf "Londoner Symphonien" von Joseph Haydn.
Welches Format hat diese Henle-Ausgabe für Orchester?
Diese Ausgabe ist im Studienpartiturformat erhältlich, das für die detaillierte Nachverfolgung der Orchesterpartitur und der Architektur der vier Sätze gedacht ist.
Enthält diese Partitur Informationen über das Werk?
Eine informative Einleitung gibt Hinweise zum Londoner Kontext der Jahre 1791–1792. Ein kurzer kritischer Kommentar ergänzt die Ausgabe. Der Musiktext entspricht dem der Gesamtausgabe der Werke von Haydn.
Warum wird die Symphonie Hob. I:96 „Das Wunder“ genannt?
Der Beiname "Das Wunder" bezieht sich auf eine Erzählung über den Sturz eines Kronleuchters ohne Verletzte, die später dieser Symphonie zugeschrieben wurde, tatsächlich aber ein anderes Haydn-Konzert betrifft.
Welche kompositorischen Elemente können in der Symphonie Nr. 96 in D-Dur studiert werden?
Die Motive, die auf Dur-Dreiklängen basieren, eröffnen jeden der vier Sätze und werden durch thematische Transformationen und Modulationen entwickelt.
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