Henle Verlag Bartok Bela - Allegro Barbaro
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Zusammenfassung dieser Partitur
Komponiert 1910/11, zählt das Allegro barbaro von Bartók zu den bekanntesten Klavierstücken des Komponisten, sowohl wegen seiner rhythmischen Energie als auch wegen seiner perkussiven Schreibweise und den harmonischen Farben, die typisch für den Beginn des 20. Jahrhunderts sind. Diese Urtext-Ausgabe hebt eine wesentliche Dimension des Werks hervor: Bartók selbst spielte es gern öffentlich und nahm es mehrfach auf, wobei er wertvolle Hinweise zur musikalischen Intention gab, die weit über den notierten Text hinausgehen.
Der Kern dieser Veröffentlichung basiert auf der Aufnahme von 1929, die Bartók als "authentisch" bezeichnete. Darin finden sich besonders interessante Varianten im Vergleich zur gedruckten Partitur: Artikulationsdetails, Tempowahl, aber auch Änderungen bis hin zur Anzahl der Takte des Ostinatos. Zum ersten Mal werden diese Unterschiede strukturiert integriert und kommentiert, was dem Pianisten eine erhellte Lesart der interpretatorischen Möglichkeiten bietet: schärfere Phrasierung, ausgeprägtere Akzentuierung oder die Gestaltung des rhythmischen Flusses nach einer Spiel-Logik, die aus Bartóks Praxis stammt.
Dank der Arbeit von Laszlo Somfai stellt diese Partitur auch einen Zugang zur Herangehensweise dar, die die kritische Ausgabe der Gesamtwerke von Béla Bartók (eine Koproduktion zwischen den Editions G. Henle und Editio Musica Budapest, angekündigt ab 2016) genährt hat. Sowohl für Studierende als auch für erfahrene Interpreten ist sie ein ideales Arbeitsmittel, um Anschlag, Regelmäßigkeit des Ostinatos, Klarheit der Attacken und Kohärenz der Klangschichten zu verfeinern, dabei aber stets so nah wie möglich an den Quellen zu bleiben.
Technische Daten
| Musikgenre | Klassik | Werk | Partituren |
| Komponist | Béla Bartók | Instrumentation | Klavier |
| Edition | Editions G. Henle | Genre | Klassische Partitur |
Häufig gestellte Fragen
Ist diese Partitur von Allegro barbaro für Klavier solo gedacht?
Das angegebene Instrument ist das Klavier. Das Werk von Béla Bartók, komponiert 1910/11, wird in einer Edition der Éditions G. Henle angeboten.
Welche Version des Werks wird in dieser Urtext-Ausgabe verwendet?
Die Veröffentlichung beruht insbesondere auf der 1929 von Bartók hinterlassenen Aufnahme, mit dokumentierten Varianten im Vergleich zum gedruckten Text.
Werden Bartóks Spielanweisungen berücksichtigt?
Diese Ausgabe enthält Informationen aus der pianistischen Praxis des Komponisten. Artikulationsdetails und Tempowahl werden kommentiert. Einige Varianten betreffen auch die Anzahl der Takte des Ostinatos.
Wer hat diese Ausgabe des Bartók Allegro Barbaro vorbereitet?
Die redaktionelle Arbeit wurde von László Somfai durchgeführt. Sie ist Teil der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von Béla Bartók, die gemeinsam mit G. Henle und Editio Musica Budapest erstellt wird.
Hilft diese Partitur beim Üben des Ostinatos von Allegro barbaro?
Die Kommentare ermöglichen es, die Regelmäßigkeit des Ostinatos anhand der in der Aufnahme von 1929 festgestellten Varianten anzugehen. Die Notation legt zudem Wert auf Präzision der Anschläge und klangliche Ebenen.
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