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SCARLATTI A. - THREE CANTATAS WITH RECORDERS

SCARLATTI A. - THREE CANTATAS WITH RECORDERS

Regulärer Preis
CHF 0.00 Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis CHF 12.00MwSt. inkl.
CHF 0.00 Ökosteuer inklusive
Regulärer Preis CHF 28.00 Referenzpreis

Zusammenfassung dieser Partitur

Three Cantatas with Recorder vereint drei italienische Kantaten, in denen die Sopranstimme und die Blockflöten sich mit ständiger Erfindungsgabe antworten. Für eine kompakte barocke Besetzung (Sopran, zwei Recorder und Basso continuo) konzipiert, hebt diese Sammlung sowohl die Gesangslinie als auch die Kunst der Begleitung und des Gegenchants hervor, mit instrumentalen Einsätzen, die mal als Echo, mal als Kommentar, mal völlig unabhängig auftreten.

Augellin, vago e canoro (d-Moll) ist um drei Arien da capo aufgebaut, alle in dreiteiligen Takten, getrennt durch Rezitative. Die Blockflöten führen in der ersten Arie die Stimme ein oder spiegeln sie wider, erscheinen dann erneut zum Abschluss der zweiten Arie (die ohne Recorder verläuft). In der letzten Arie weben sie eine autonome Begleitung, die rhythmische und expressive Akzente setzt. Die Synkopen der zweiten und dritten Arien bringen Überraschungsmomente, die perfekt zum launischen Charakter des Textes passen.

Filli, tu sai s'io t'amo (C-Dur) folgt einer umgekehrten Logik: zwei Arien da capo werden von drei sehr kurzen Rezitativen eingerahmt. In den Arien wechseln die beiden Blockflöten mit der Solostimme ab, spielen häufig in Terzen in einem überraschend modernen Trio-Stil und setzen in einigen mit unisoni gekennzeichneten Passagen Akzente. Der vokale Vortrag, zugleich anmutig und eindringlich, wirft Phyllis vor, nicht zu verstehen, was Lieben bedeutet, und bietet dem Sopran eine ideale Palette an Nuancen für Deklamation und Intention.

Mentre Clori la bella (c-Moll) zeichnet sich durch das deutliche Fehlen einer da capo-Form aus. Die Kantate zeigt eine entschlossene Cloris, die mit Fileno brechen will, lässt aber auch ein inneres Zögern durchscheinen. Die dreiteilige Struktur verdeutlicht dieses Dilemma: ein eröffnendes Rezitativ, eine mit Recordern wiederholte Arie (dann instrumentale Ritornelle), ein langes Rezitativ gefolgt von einer vollständig wiederholten Arie ohne Blockflöten (dann Ritornelle), anschließend ein kurzes Rezitativ, das in eine letzte Arie mit Recordern mündet, ohne Wiederholung, deren vier Verse jedoch zweimal vertont sind. Die harmonische Schreibweise betont die dramatischen Worte, insbesondere durch den Gebrauch der neapolitanischen Sext, was die theatralische Intensität des Ganzen verstärkt.

Technische Daten

MusikgenreKlassik
WerkPartituren
ArrangeurinBarbara Sachs
InstrumentationSopran (d' bis a''), zwei Blockflöten (Recorder) und Basso continuo (bc)
Genreklassische Partitur (barocke Kantaten)
SpracheItalienisch

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