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Knight School Overdrive - DIY-Bausatz

Knight School Overdrive - DIY-Bausatz

Regulärer Preis CHF 144.00MwSt. inkl.
CHF 1.00 Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
CHF 1.00 Ökosteuer inklusive
Regulärer Preis Referenzpreis

Von Craig Anderton zu Kultpedalen: Die DNA des Knight School Overdrive

1975 veröffentlichte Craig Anderton (Seamoon Effects) Electronic Projects for Musicians, ein Werk, das unter DIY-Enthusiasten zum Standard wurde. Zu den markanten Schaltungen zählt das Tube Sound Fuzz: eine Gain-Schaltung basierend auf einem hexadezimalen Inverter, die mit wenigen Bauteilen eine erstaunlich klare Verzerrung erzeugt und vor allem eine große Variationsbreite je nach gewählten Werten bietet.

Dieses Spielfeld inspirierte Hersteller: Electro-Harmonix entwickelte daraus Ende der 70er das Hot Tubes, während Jeorge Tripps (Way Huge) das Konzept mit dem berühmten Red Llama in eine andere Richtung weiterführte. Der Knight School Overdrive greift dieses Erbe auf und überarbeitet es, um ein viel breiteres Gain-Spektrum mit ausgeprägtem Charakter und besonders ausdrucksstarker Dynamik abzudecken.

Für wen und in welchen Stilrichtungen macht der Knight School Overdrive den Unterschied?

Dieses Kit richtet sich an Gitarristen, die ihren Sound verstehen und gestalten wollen, ebenso wie an Musiker, die ein Gain-Pedal suchen, das ohne ständiges Umstellen der Einstellungen zwischen verschiedenen Rollen wechseln kann. Im Low-Gain-Bereich glänzt es als Boost, um einen klaren Kanal zu verdichten oder einen bereits an der Sättigung grenzenden Verstärker anzutreiben. Mit steigendem Drive schaltet es in eine dicke, artikulierte Verzerrung um, perfekt für Rock, kräftigen Blues, Indie und Klangtexturen à la Jeff Buckley oder The Edge.

Seine Spielansprache macht es zur ausgezeichneten Wahl für Live-Einsätze (wenn man viel über Gitarrenlautstärke und Anschlag steuert) und für das Studio (wo ein reaktives Pedal gefragt ist, das "atmet" und Nuancen durchlässt). Es ist auch eine sehr stimmige Option für ein minimalistisches Pedalboard: Ein einziges Overdrive, das je nach Kontext als Booster, Crunch oder schwererer Grain dient.

Bedienelemente, DIY-Philosophie und wichtige Einstellungen

Der Knight School Overdrive kommt mit drei Reglern, die musikalisch und sofort nutzbar konzipiert sind. Volume steuert die Ausgangslautstärke, um sich an den bypassed Sound anzupassen oder die Eingangsstufe des Verstärkers stärker anzusteuern. Drive regelt den Gain der ersten Stufe: Im Minimum erhält man einen klaren, brillanten Boost, im Maximum einen reicheren, dichteren Sound mit echtem "Grain"-Gefühl unter den Fingern.

Das Herzstück der Pedal-Persönlichkeit liegt auch in der Mids-Einstellung. Die Originalschaltung weist bereits eine ausgeprägte Mittenpräsenz auf, und dieser Regler erlaubt feines Spiel mit dem "Körper"-Bereich der Gitarre: Das Originaldesign erzeugt ein 6 dB Senke um 450 Hz. Durch starkes Absenken von Mids entsteht ein tiefer Scoop, oft sehr nützlich, um ein Pedal gegenüber britisch geprägten Verstärkern (natürlich mit mehr Mitten) auszubalancieren. Offen gelassen kann man damit hingegen hohlere Fender-ähnliche Amps verstärken oder ihn als klassischen Mittenregler nutzen, um den Platz im Mix zu formen.

Beim Zusammenbau ist die Platine des Kits so gestaltet, dass sie den Aufbau leitet: Sie verfügt über Beschriftungen, die den Platz jedes Bauteils anzeigen. Mit sauberem Löten und methodischem Vorgehen ist die Erfahrung sowohl lehrreich als auch befriedigend, und man erhält ein Pedal mit Charakter - sowohl im Sound als auch in der Geschichte.

Der Klang

Der Knight School Overdrive zeichnet sich durch eine nervöse, aber kontrollierbare Sättigung mit sehr lebendiger Dynamik aus: Er reagiert stark auf Anschlag, Nuancen der rechten Hand und Gitarrenlautstärke. Im Boost bleibt der Klang klar, brillant und präzise, ideal, um einen Verstärker "aufzuwecken", ohne ihn matschig zu machen. Im Crunch wird das Grain texturierter, mit angenehmem Biss bei Riffs und guter Klarheit bei Akkorden.

Wird der Drive hochgedreht, liefert das Pedal eine dickere Verzerrung, bleibt dabei aber überraschend taktil. Der Mids-Regler hilft, von einem hohlen Sound (der atmet und bei manchen britischen Stacks sehr effektiv ist) zu einem präsenteren, direkteren Klang zu wechseln (perfekt, um sich in einem dichten Mix durchzusetzen). Im Geiste der inspirierenden Schaltungen wurde diese Gain-Art von Musikern wie Stevie Ray Vaughan, Kim Gordon, Jeff Buckley, The Edge, Tom Petty, Paul Gilbert und John Mayer genutzt - ein Beleg für ihre Vielseitigkeit und die Fähigkeit, sich in sehr unterschiedliche Ästhetiken einzufügen.

Technische Daten

EffekteOverdriveArtSektor
TechnologieAnalogVerwendungsta_des_gui_ele
FormatPedalFarbeWeiß
EQTon
TypOverdrive / Distortion (DIY-Kit zum Zusammenbauen)DriveGain der ersten Stufe (von klarem Boost bis zu sattem Distortion)
VolumeAusgangspegelBenötigte Versorgung9V DC, negative Polarität in der Mitte
MidsMittenformung mit bis zu 6 dB Senke um 450 Hz je nach EinstellungMinimaler Strombedarf0,5 mA (höhere Kapazität ist geeignet)

Häufig gestellte Fragen

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