Catalinbread Galileo Overdrive
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Herstellerinformationen
Catalinbread
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Von der Tradition des Treble Boosters zur "Queen in a Box"
Die Galileo reiht sich in eine sehr spezifische Linie ein: den Rangemaster-Treble Booster, der in Vox AC30 Verstärker bei hoher Lautstärke eingespeist wird. In diesem Ansatz ist der Effekt nicht nur ein "Drive": Es ist eine Art, den Verstärker arbeiten zu lassen, den Anschlag zu betonen, die Bässe zu straffen und die Obertöne hervorzuheben, um diesen vokalen Sustain und die charakteristische Projektion zu erzielen. Es ist auch die Idee eines Sounds, der als Ganzes aufgebaut ist, bei dem Gitarre, Booster und Verstärker ein einziges Instrument bilden und bei dem die Spiel-Dynamik ein echtes Einstellungsparameter wird.
Die Philosophie ist einfach: Das Pedal eingeschaltet lassen und die Klangpalette über die Gitarre steuern. Mit gesenktem Volume erhält man brillante, nervöse Cleans im AC30-Stil. Mit erhöhtem Volume wird die Sättigung dichter, aggressiver, bleibt aber fokussiert und artikuliert für Riffs und Melodien im oberen Griffbrettbereich.
Für welche Gitarristen und Stile?
Die Catalinbread Galileo richtet sich an Gitarristen, die einen vintage britisch geprägten Boost/Overdrive suchen, mit einer sehr musikalischen Ansprache auf Lautstärkeänderungen und Anschlagsdynamik. Sie eignet sich sowohl für fortgeschrittene Anfänger (um die "Ich steuere mit dem Volume"-Logik zu entdecken) als auch für erfahrene Musiker, die ein ausdrucksstarkes und sofortiges Werkzeug auf dem Pedalboard wollen.
Stilistisch glänzt sie besonders im Classic Rock, 70er Rock, Power Pop, Vintage Hard Rock, Glam und generell überall dort, wo ein Sound gefragt ist, der im Mix durchdringt, ohne matschig zu werden. Im Live-Einsatz sorgt sie für Definition bei hohen Lautstärken, im Studio hilft sie, Gitarren übereinander zu schichten, ohne den Bassbereich zu überladen. Sie kann auch als "Always-On" funktionieren, um einem ohnehin schon an der Sättigungsgrenze spielenden Amp Glanz und Fokus zu verleihen.
Funktionen und Einstellungsansatz
Die Galileo ist darauf ausgelegt, das Gefühl eines Treble Boosters zu reproduzieren, der einen Verstärker "antreibt", mit einem stark vom Eingangssignal abhängigen Verhalten. Konkret bedeutet das, dass deine Gitarre (Singlecoil, Humbucker, unterschiedliche Ausgangspegel) Teil der Einstellung wird: Du kannst eine Grundsoundbasis behalten und durch Spielen mit Volume, Tonabnehmerwahl und Anschlagsstärke verschiedene Klangfarben erzeugen.
Bei der Stromversorgung ermöglicht die Kompatibilität von 9V bis 18V DC die Anpassung des Spielgefühls: Mit höherer Spannung gewinnt man in der Regel an Headroom, an Strenge im Anschlag und an Stabilität bei Akkorden, was besonders bei kräftigen Tonabnehmern oder für straffere Rhythmen geschätzt wird. Ein weiterer praktischer Punkt: Der geringe Stromverbrauch macht die Integration in ein Mehrfachnetzteil einfach, und die Option 9V Batterie ist nützlich für minimalistische Setups oder Gigs, bei denen man autark bleiben möchte.
Der Klang
Die angestrebte Klangsignatur ist klar: ein brillanter, fokussierter und harmonikareicher Drive, der den Noten einen "singenden" Charakter verleiht und dabei eine exzellente Durchhörbarkeit bewahrt. Der Effekt hebt die oberen Mitten und den Glanz hervor, was Soli im Mix hervorstechen lässt, ohne die wahrgenommene Lautstärke stark anzuheben. Bei Akkorden bleibt der Klang straff und vermeidet den "Matsch"-Effekt, was besonders bei ohnehin schon im oberen Frequenzbereich ausdrucksstarken Verstärkern nützlich ist.
Die Galileo belohnt eine dynamische Spielweise: Sanfteres Spiel und reduziertes Gitarrenvolumen für nervöse, funkelnde Cleans, dann ein progressiver Anstieg zu dichteren Sounds, bissigen Rhythmen und lang anhaltenden Leads. Typisch für ein Pedal, das Lust macht, Nuancen, Vibratos und Notenplatzierung zu üben - im Geiste der legendären Sounds von Brian May.
Technische Daten
| Effekte | Boost, Overdrive | Art | Sektor |
| Technologie | Analog | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| Format | Pedal | Farbe | Schwarz |
| EQ | Ton | ||
| Stromquelle | 9V bis 18V DC (Netzteil separat erhältlich) | Erforderliche Spannung | 9V bis 18V DC |
| Verbrauch | 5 mA | ||
Häufig gestellte Fragen
Funktioniert das Catalinbread Galileo mit einem Vox AC30 Verstärker?
Sein Klangansatz orientiert sich an einem Rangemaster-Treble-Boost, der einen Vox AC30 bei hoher Lautstärke antreibt. Es betont den Anschlag, strafft die Bässe und hebt die Obertöne hervor.
Welche Stromversorgung sollte für das Galileo verwendet werden?
Dieses Pedal akzeptiert eine DC-Stromversorgung von 9 V bis 18 V, die separat verkauft wird, mit einem Stromverbrauch von nur 5 mA. Eine 9V-Batterie kann ebenfalls in einem eigenständigen Setup verwendet werden. Bei 18 V gewinnt der Sound in der Regel an Headroom und Durchsetzungskraft im Anschlag.
Kann der Sound mit dem Gitarrenlautstärkeregler gereinigt werden?
Der Gitarrenlautstärkeregler ermöglicht den Wechsel von klaren, brillanten und nervösen Klängen zu dichterer Verzerrung, ohne den Effekt auszuschalten. Der Tonabnehmerwahlschalter und die Anschlagsstärke tragen ebenfalls zur Einstellung bei.
Welchen Klang erzeugt dieses Overdrive-Pedal?
Die Klangsignatur zielt auf einen brillanten und fokussierten Drive ab, mit betonten oberen Mitten. Akkorde bleiben kompakt, während die Noten an sustainähnlichem Gesang gewinnen.
Für welche Musikstile ist das Galileo geeignet?
Es eignet sich für Classic Rock, 70er Rock, Power Pop, Vintage Hard Rock und Glam. Die Klangabstimmung hilft Soli, sich im Mix durchzusetzen, ohne die Bässe zu überlagern, insbesondere live oder bei Gitarren-Overdubs im Studio.
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