Catalinbread Carbide
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Herstellerinformationen
Catalinbread
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Eine moderne Neuinterpretation des "chainsaw"-Sounds im HM-2-Stil
Die Catalinbread Carbide reiht sich in die Reihe extremer Verzerrungen ein, die mit dem berühmten "chainsaw"-Sound assoziiert werden, der durch das radikale Heraufsetzen aller Regler einer Boss HM-2 Heavy Metal auf Maximum populär wurde. Hier geht es nicht um eine einfache Kopie, sondern um eine bewusst auf diesen typischen Sättigungstyp kalibrierte Basis, die dann optimiert wurde, um im Crunch, in der Dichte und im Tiefbassbereich noch weiter zu gehen.
Die Stärke der Carbide liegt darin, die DNA dieser sehr charakteristischen Equalizer-Kurve (mit ihren emblematischen Frequenz-Boosts) zu bewahren und gleichzeitig eine handlichere Bedienung auf einem modernen Pedalboard zu bieten. Das Ergebnis: eine Verzerrung, die extrem böse sein kann, aber auch überraschend kontrollierbar, wenn man mit dem Dry/Wet-Mix und dem Emp(hasis)-Regler spielt.
Für wen, für welche Stile und in welchen Kontexten?
Die Carbide richtet sich vor allem an Gitarristen, die eine metalische Verzerrung suchen: Death Metal, Grind, Hardcore, Sludge, Doom, aber auch alle Ästhetiken, die abrasive Texturen und beißende Mitten lieben. Sie fühlt sich besonders wohl bei tiefer gestimmten Gitarren (Drop, Bariton usw.), wo viele Verzerrungen matschig oder zu schwammig werden.
Im Live-Einsatz ist sie darauf ausgelegt, gut verständlich zu bleiben: der sehr präsente Mittenbereich hilft der Gitarre, sich auch in einem dichten Mix durchzusetzen. Im Studio ist sie eine hervorragende Texturquelle: Double-Tracking, Gitarrenwände, kreischende Leads oder industriellere Schichten. Die parallele Herangehensweise bewahrt außerdem den Anschlag und den "Punch" des Spiels, anstatt alles unter klassischer Verzerrungskompression platt zu machen.
Bedienelemente, parallele Architektur und Emp(hasis)-Einstellung
Die Carbide teilt dein Signal in zwei Pfade. Der erste läuft durch einen kraftvollen klaren Boost, der speziell darauf ausgelegt ist, Definition bei tieferen Instrumenten und Einstellungen zu erhalten. Der zweite Pfad enthält den Kern der "chainsaw"-Verzerrung.
Jeder Pfad hat seine eigene Lautstärke, bevor sie parallel gemischt werden: Dry regelt den Pegel des geboosteten Pfades (Anschlag, Klarheit, fester Bass), Wet regelt den Pegel des verzerrten Pfades (Körnung, Sättigung, Rauheit). Es ist kein einfacher "clean/dirt"-Mix: es ist eine sehr musikalische Art, das Spielgefühl einzustellen, von der Artikulation der Palm-Mutes bis zur Dichte der Gain-Wand.
Der Emp(hasis) -Regler wirkt als mächtiges Sculpting-Tool: er zieht die tiefsten Frequenzen zusammen (indem er Subfrequenzen reduziert) und mildert die Höhen, wodurch die typischen Boost-Frequenzbänder dieses Schaltkreises hervorgehoben werden. Konkret kannst du von einer sehr brillanten und rohen Kettensäge zu einer kompakteren, "mixfertigeren" Verzerrung wechseln, ohne die Identität des Sounds zu verlieren.
Der Klang
Erwarte eine dichte, körnige und sehr charakteristische Verzerrung mit diesem beißenden Mittenbereich, der sofort an die "chainsaw" erinnert. Die Carbide sucht nicht nach Transparenz: sie setzt eine Signatur durch, ideal wenn man eine Gitarre will, die schneidet und brüllt. Der Bass bleibt besser nutzbar als bei vielen extremen Verzerrungen, vor allem dank des Dry-Pfades, der Impact und Präzision verstärken kann.
Durch das Spielen mit dem Dry/Wet-Verhältnis kannst du entweder eine komplett überbordende Sättigung (Wet dominant) erzielen oder einen klareren Anschlag und bessere Notentrennung bewahren (Dry anheben). Der Emp(hasis)-Regler hilft, den Bass zu fixieren und überschüssige Höhen je nach Amp, Cabinet oder Pickups zu zähmen. Das Ergebnis: ein brutaler Sound, der überraschend kontrolliert bleiben kann, um aufzunehmen oder laut zu spielen, ohne zu einem einfachen "Weißrauschen" zu werden.
Technische Daten
| Effekte | Distortion / Overdrive / Fuzz, Distortion | Art | Sektor |
| Format | Pedal | Verwendung | sta_des_gui_ele |
| EQ | Filter | Farbe | Schwarz |
| Regler | Dry, Wet, Emp(hasis) | Abmessungen | 11,2 x 6,7 x 5,2 cm |
| True bypass | ja | Gewicht | 233 g |
| Versorgungsspannung | 9-15V | Netzteil enthalten | nein |
| Polarität | DC negativ zentriert | Stromaufnahme | 15 mA |
| Batteriebetrieb | nein | Benötigte Spannung | 9-15V DC (negativ zentriert) |
Häufig gestellte Fragen
Eignet sich das Catalinbread Carbide für Death Metal und tiefere Stimmungen?
Die Schaltung zielt auf Death Metal-, Grind-, Hardcore-, Sludge- und Doom-Sounds mit einem deutlich ausgeprägten "Chainsaw"-Charakter ab. Sein Dry-Weg ist darauf ausgelegt, Definition und Durchschlagskraft im Bassbereich zu erhalten, auch bei Drop-Stimmungen oder einer Baritongitarre.
Welche Stromversorgung wird für das Carbide verwendet?
Es wird eine 9 bis 15 V DC Stromversorgung mit negativer Zentralpolung benötigt, bei einem Stromverbrauch von 15 mA; weder ein Netzadapter noch Batteriebetrieb sind vorgesehen.
Wie funktionieren die Regler Dry und Wet?
Die Regler Dry und Wet steuern getrennt die beiden Signalwege. Dry dosiert den klaren Boost für den Anschlag und die Bass-Definition. Wet regelt den Verzerrungspegel, um die Sättigung und Rauheit einzustellen.
Was bewirkt die Emp(hasis)-Regelung?
Die Emp-(hasis)-Einstellung reduziert Subfrequenzen und mildert die Höhen. Sie ermöglicht eine Straffung des unteren Spektrums bei gleichzeitiger Betonung der typischen Verzerrungsfrequenzen.
Ist das Pedal für ein kompaktes Pedalboard geeignet?
Seine Abmessungen von 11,2 × 6,7 × 5,2 cm und ein Gewicht von 233 g erleichtern die Integration auf einem Pedalboard.
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