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PEPIN CAMILLE - GRIS BRUME - VIOLONCELLE & PIANO

PEPIN CAMILLE - GRIS BRUME - VIOLONCELLE & PIANO

Regulärer Preis CHF 29.00MwSt. inkl.
CHF 0.00 Ökosteuer inklusive
Verkaufspreis
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Regulärer Preis Referenzpreis

Zusammenfassung dieser Partitur

Nach Autumn Rhythm (2018) und Number 1 (2019) setzt Camille Pépin ihren Zyklus von Kammermusikwerken fort, die von Jackson Pollocks "all-over"-Universum inspiriert sind. Mit Gris-brume erkundet sie erstmals das Repertoire für Cello und Klavier, indem sie die malerische Materie von Number 14 musikalisch überträgt: eine Welt von Schichten, dunklen Verflechtungen und grauer Diffusion, wie eine verdünnte schwarze Farbe auf der Leinwand.

Da das Stück nicht den Titel von Pollock übernimmt, übernimmt die Komponistin hier eine deutlich französische Linie. Der fließende und texturale Charakter der Leinwand wird zu einem Experimentierfeld nahe bei Debussy: subtile Klangfarben, fein austarierte Register, Nebel- und Rauchatmosphären. Bereits in den ersten Takten schafft das Klavier die Szenerie mit einer kaum grollenden linken Hand, während die rechte Hand eine Reihe von Glocken in einer archaisch-modalen Farbe zum Klingen bringt. Die Tastatur vervielfacht anschließend harmonische Beleuchtungstechniken, insbesondere in den Bässen, die an die Kunst der Estampes erinnern.

Das Klavier initiiert und formt die Atmosphäre, empfängt dann das Cello, um ein verschmolzenes Tandem zu bilden, fern von einer einfachen Melodie-Begleitung-Hierarchie. Ein lyrisches Thema tritt jedoch schließlich aus den Saiten hervor, bevor das Ensemble an Umfang gewinnt: Die Schreibweise folgt einer aufsteigenden Linie, getrieben von einer progressiven Energie, die durch ihr unwiderstehliches Crescendo an einige große Werke Ravels erinnert. Im Verlauf des Diskurses bevölkert der anfängliche Nebel sich mit emblematischen Motiven von Camille Pépins Sprache: ausgewogene rhythmische Formeln, die immer eindringlicher werden und das Werk in Richtung Tanz kippen lassen.

Dieser Tanz, zunächst hell und heiter, färbt sich allmählich mit Kontrasten: gegensätzliche Artikulationen, markante dynamische Brüche, plötzliche Spannungen. Die dunklen Verflechtungen der Leinwand scheinen dann aufzutauchen, als wären sie in ein fantastisches Ballett verwandelt. Eine ideale Partitur für Duos, die ein zeitgenössisches, ausdrucksstarkes, farbenreiches Repertoire suchen, das durch die Feinheit der Balance zwischen Cello und Klavier anspruchsvoll ist.

Technische Daten

MusikgenreKlassik
WerkPartituren
KomponistCamille Pépin
InstrumentationCello und Klavier
Genrezeitgenössische Kammermusik

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