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Willkommen auf der neuen Woodbrass-Website

Top 5 der besten Verstärker für Metal

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Top 5: Woodbrass GE610 10W, Boss Katana 50 MKIII, Blackstar HT-5R MKIII, EVH 5150 Iconic Series 80W Head und EVH 5150III 1×12 50W Combo.
  • Für einen Metal-Amp für die Tasche vereint der Katana 50 MKIII Vielseitigkeit und modellierten Gain zum kleinen Preis.
  • Puristen des Metal-Röhrensounds greifen zur EVH 5150-Serie, der absoluten Referenz in diesem Genre.
  • Ein kleines Budget wie die GE610 bleibt ideal, um seine Riffs zu üben, ohne das Sparschwein zu plündern.

Nachdem ich eine ganze Weile Gitarristen beraten habe, kann ich dir sagen: Metal hat seine eigenen Regeln, was das Equipment angeht: Man braucht Gain, Präzision in den Bässen und einen Amp, der Staccato-Riffs wegstecken kann, ohne unscharf zu werden. Ein guter Amp für Metal wird nicht wie ein Blues- oder Pop-Amp ausgewählt.

Ob du in deinem Zimmer anfängst oder mit deiner Band auf der Bühne stehst: Es gibt die passende Lösung für dein Budget und dein Niveau. Wir haben fünf Metal-Gitarrenverstärker ausgewählt, die alle Fälle abdecken, vom Einsteiger-Transistorcombo bis zum legendären Röhrentopteil von EVH. Hier ist unser ausführlicher Vergleich.

Vergleich der besten Amps für Metal

Sehr günstiger Preis (59 €)|6 Amp-Charaktere, darunter ein Modus speziell für hohen Gain|Echter Röhrenklang (ECC83 + 12BH7)|Der Referenzsound des modernen Metal|3 unabhängige Kanäle Clean/Crunch/Lead
Perfekt zum Aufwärmen und Riffs üben|5 Effektblöcke (Booster, Mod, FX, Delay, Reverb)|Leistungsreduzierung bis auf 0,5 W|Lead/Burn-Kanal mit integriertem Noise Gate|Dedizierter Celestion EVH G12H Lautsprecher
2 Kanäle Clean/Overdrive mit sofortigem Umschalten|USB-C-Boxensimulation für Aufnahmen|Modern-Overdrive-Voice, zugeschnitten auf hohen Gain|Fußschalter-Boost mit +10 dB|Integrierter Attenuator bis 1 W
Geräuschloser Kopfhörerausgang für jede Tageszeit|Regelbare Leistung zum lauten oder leisen Spielen|CabRig-Boxensimulation + integrierter Reverb|DI-XLR-Ausgang für leises Aufnehmen|Reverb auf jedem Kanal + MIDI-Eingang
Begrenzter Gain für einen echten modernen Metal-Sound|Einarbeitung in die Tone-Studio-Software erforderlich|Bescheidene Leistung für eine Bühne ohne PA|Erfordert eine separate Box|Beträchtliche Investition (ab 1630 €)
Keine integrierten Effekte (Reverb, Delay...)||Höherer Preis als ein Transistorcombo||Hohes Gewicht (28 kg) für den Transport

Der Woodbrass GE610 zielt nicht auf die Bühne, sondern auf dein Zimmer. Dieser kleine Transistorcombo mit 10 W, ausgestattet mit einem 6-Zoll-Lautsprecher, bietet zwei Kanäle, Clean und Overdrive, mit sofortigem Umschalten per Knopfdruck. Völlig ausreichend, um Palm Mutes zu üben und die Präzision deines Anschlags zu checken.

Der 3-Band-Equalizer (Bass, Mitten, Höhen) erlaubt es, den Sound etwas zu straffen, damit er auch bei Overdrive klar bleibt. Der Kopfhörerausgang schaltet den Lautsprecher automatisch ab: Du kannst um 23 Uhr an deinen Riffs arbeiten, ohne das ganze Haus zu wecken.

Wir empfehlen ihn vor allem zum Lernen und Weiterkommen: Er ist die perfekte Ergänzung zu einem Kopfhörer oder einem Audio-Interface, aber noch nicht der Amp für eine komplette Metal-Band. Als erster Amp oder als Zweitamp macht er seinen Job ehrlich gut.

Stärken

  • Sehr günstiger Preis (59 €)
  • Perfekt zum Aufwärmen und Riffs üben
  • 2 Kanäle Clean/Overdrive mit sofortigem Umschalten
  • Geräuschloser Kopfhörerausgang für jede Tageszeit

Schwächen

  • Begrenzter Gain für einen echten modernen Metal-Sound
  • Keine integrierten Effekte (Reverb, Delay...)
Gut zu wissen

Metal spielt man mit dem Steg-Tonabnehmer deiner Gitarre, meist im Humbucker-Modus. Ein Amp, der in den Höhen zu stark „drückt“, lässt schnell ein unangenehmes Rauschen hervortreten: Bevorzuge einen Equalizer, mit dem du die Mitten absenken kannst.

Der Boss Katana 50 MKIII bietet 6 Amp-Charaktere (darunter den neuen Pushed-Modus) in einem kompakten 1x12-Combo mit 50 W in Klasse AB. Seine Tube-Logic-Technologie gibt die Dynamik eines echten Röhrenamps wieder: Du spürst den Unterschied zwischen leichtem Picking und kräftigem Anschlag – ein entscheidender Punkt für Staccato-Riffs im Metal.

Die 5 Effektblöcke (Booster, Mod, FX, Delay, Reverb) und die 4 Speicherplätze (Tone Setting) erlauben es dir, mit einem Klick von einem cleanen Sound zu einem übersteuerten Lead zu wechseln. Die IR-Boxensimulation über USB-C öffnet die Tür zur Direktaufnahme, ganz ohne Mikrofon.

Das Power Scaling ermöglicht es, in der Probe laut oder ganz leise zu Hause zu spielen, ohne den Charakter des Sounds zu verlieren. Ein exzellenter Kompromiss für alle, die einen einzigen Amp wollen, der alles kann, von modernem Metal bis klassischem Rock.

Stärken

  • 6 Amp-Charaktere, darunter ein Modus speziell für hohen Gain
  • 5 Effektblöcke (Booster, Mod, FX, Delay, Reverb)
  • USB-C-Boxensimulation für Aufnahmen
  • Regelbare Leistung zum lauten oder leisen Spielen

Schwächen

  • Einarbeitung in die Tone-Studio-Software erforderlich

Der Blackstar HT-5R MKIII ist ein 100 % Röhrencombo (Vorstufe ECC83, Endstufe 12BH7) mit 5 W und einer Leistungsreduzierung bis auf 0,5 W. Konkret bedeutet das: Du bekommst die typische Kompression und den charakteristischen Röhrenklang, ohne deine Nachbarn zu vertreiben.

Seine beiden Kanäle bieten 4 Voices: amerikanisches Clean, britisches Clean, klassisches Overdrive und modernes Overdrive – letzteres klar auf den hohen Gain ausgelegt, der im Metal gefragt ist. Der ISF-Regler (Infinite Shape Feature) passt den Klangcharakter stufenlos zwischen amerikanischer und britischer Signatur an.

Die CabRig-Boxensimulation (über USB-C) und der integrierte Reverb machen ihn zu einem erstaunlich vollständigen Combo fürs Homerecording. Inklusive Fußschalter FS-16 ist er eine solide Wahl für alle, die authentischen Röhrensound wollen, ohne in einen Stack zu investieren.

Stärken

  • Echter Röhrenklang (ECC83 + 12BH7)
  • Leistungsreduzierung bis auf 0,5 W
  • Modern-Overdrive-Voice, zugeschnitten auf hohen Gain
  • CabRig-Boxensimulation + integrierter Reverb

Schwächen

  • Bescheidene Leistung für eine Bühne ohne PA
  • Höherer Preis als ein Transistorcombo
Tipp

Bei einem leistungsschwachen Röhrenamp wie dem HT-5R drehst du am besten die Hauptlautstärke höher und regelst die Sättigung über den Kanal-Gain: Genau dort wird der Klang oft am reichsten, ohne die Nachbarschaft zu sprengen.

Über Metal-Amps zu sprechen, ohne die EVH-5150-Linie zu erwähnen, ist unmöglich – sie ist das Erbe des legendären Amps von Eddie Van Halen. Dieses 80-W-Topteil ist mit 4 JJ-6L6-Endstufenröhren und 2 JJ-ECC83S-Vorstufenröhren ausgestattet, für einen massiven Klang und eine sofort erkennbare dynamische Ansprache.

Seine beiden Kanäle decken alle Bedürfnisse ab: Clean/Overdrive für klare Parts und Crunch-Riffs, Lead/Burn für Soli und maximalen Gain, mit integriertem Noise Gate, das das bei hohem Gain so häufige Rauschen vermeidet. Ein Fußschalter-Boost von +10 dB lässt deine Soli hervorstechen, ohne dass du an den Reglern drehen musst.

Sein DI-XLR-Ausgang mit Abschaltung der Endstufe ermöglicht leises Aufnehmen direkt in dein Interface. Kombiniert mit einer 4x12-Box bildet dieses Topteil den Referenz-Stack für Rock, Hard Rock und zeitgenössischen Metal.

Stärken

  • Der Referenzsound des modernen Metal
  • Lead/Burn-Kanal mit integriertem Noise Gate
  • Fußschalter-Boost mit +10 dB
  • DI-XLR-Ausgang für leises Aufnehmen

Schwächen

  • Sperrigkeit und Gewicht eines Topteil-plus-Box-Stacks
Pro-Tipps

Ein Röhrenamp wird besser, wenn er warmgelaufen ist: Lass ihn 5 bis 10 Minuten laufen, bevor du deinen Sound beurteilst. Das gilt besonders für leistungsstarke Topteile wie die EVH 5150.

Wenn du den kompletten EVH-Sound willst, ohne eine separate Box zu schleppen, vereint der 5150III 1x12 Combo das Topteil und den Celestion-EVH-G12H-Lautsprecher in einem einzigen Gehäuse. Seine 7 JJ-ECC83S-Vorstufenröhren und 2 JJ-6L6-Endstufenröhren liefern 50 W mit einem satten Klang, präzise in den Bässen und bissig in den Höhen – genau das, was enge Metal-Riffs brauchen.

Seine 3 Kanäle (Clean, Crunch, Lead) sind völlig unabhängig, jeder mit eigenem Gain, Volume und Reverb. Du wechselst von einem klaren Sound zu einem übersteuerten Lead, ohne jemals an Qualität zu verlieren. Der integrierte Attenuator, regelbar bis auf 1 W, bewahrt den Charakter eines voll aufgedrehten Amps – aber bei einer in der Probe verträglichen Lautstärke.

Mit MIDI-Eingang, Effektschleife und mitgeliefertem 4-Tasten-Fußschalter richtet sich dieser Combo klar an fortgeschrittene Gitarristen, die ein komplettes Rig wollen, das auf der Bühne wie im Studio zuverlässig funktioniert.

Stärken

  • 3 unabhängige Kanäle Clean/Crunch/Lead
  • Dedizierter Celestion-EVH-G12H-Lautsprecher
  • Integrierter Attenuator bis 1 W
  • Reverb auf jedem Kanal + MIDI-Eingang

Schwächen

  • Beträchtliche Investition (ab 1630 €)
  • Hohes Gewicht (28 kg) für den Transport
Der Woodbrass-Tipp

Bevor du in ein Topteil + Box investierst, teste immer erst einen Combo, wenn möglich. Das Gewicht und der Platzbedarf eines kompletten Stacks verändern deinen Musikeralltag wirklich, besonders wenn du oft zwischen Proben und Konzerten unterwegs bist.

Wie wählt man den richtigen Amp für Metal aus

Welche Leistung braucht man für Metal?

Für Metal zu Hause reichen 5 bis 20 W bei Röhrenamps (oder 30 bis 50 W bei Transistor-/Modeling-Amps) völlig aus. Ein Röhrenamp verzerrt schon, wenn man die Lautstärke aufdreht, im Gegensatz zu einem Transistoramp, der länger clean bleibt: Deshalb kann ein HT-5R mit nur 5 W aggressiver klingen als ein 50-W-Transistorcombo. Für die Bühne ohne eigene PA solltest du eher 50 W und mehr anpeilen, wie bei den EVH-Modellen.

Röhre, Transistor oder Modeling: Was ist die richtige Wahl?

Ein Röhrenamp bleibt die klangliche Referenz für Metal: natürliche Kompression, reiche Obertöne, dynamische Reaktion auf dein Spiel. So sind die EVH 5150 aufgebaut. Ein Modeling-Amp wie der Katana bietet mehrere Amp-Sounds in einem Gerät, zu einem moderaten Preis, mit bereits integrierten Effekten: ideal zum Komponieren und Aufnehmen zu Hause. Ein Transistorcombo bleibt die einfachste und günstigste Lösung für den Einstieg, stößt beim Gain aber schnell an seine Grenzen.

Welche Effekte sind für Metal wirklich sinnvoll?

An erster Stelle steht das Noise Gate: Bei hohem Gain wird das Rauschen zwischen den Riffs schnell störend, besonders mit aktiven Tonabnehmern. Ein guter Reverb sorgt für Tiefe, ohne den Sound zu ertränken, und ein Boost-Fußschalter lässt ein Solo abheben, ohne dass du mitten im Song an den Reglern drehen musst. Die meisten Amps unserer Auswahl bringen diese Funktionen bereits mit.

Unsere Abteilung E-Gitarrenverstärker vereint all diese Modelle und noch viele mehr, herstellerübergreifend. Dort findest du auch die Combos für E-Gitarre, falls du lieber nach Bauform statt nach Serie vergleichen möchtest.

FAQ – Den richtigen Amp für Metal wählen

Braucht man unbedingt einen Röhrenamp für einen überzeugenden Metal-Sound?

Nein. Ein Modeling-Amp wie der Boss Katana 50 MKIII liefert einen durchaus glaubwürdigen Metal-Sound, zusätzlich mit integrierten Effekten und einer Boxensimulation zum Aufnehmen. Röhren bringen vor allem eine besondere Dynamik und einen besonderen Klangcharakter mit, die erfahrene Spieler zu schätzen wissen.

Combo oder Topteil + Box: Was ist die richtige Wahl für Metal?

Der Combo (wie der EVH 5150III 1×12) ist kompakter und leichter zu transportieren. Das Topteil + Box (wie die EVH 5150 Iconic) bietet mehr Abstrahlleistung und erlaubt es, die Box je nach Bedarf zu wechseln. Für den Einstieg reicht ein Combo völlig aus.

Welches Budget sollte man für einen guten Metal-Amp einplanen?

Rechne mit ab 60 € für einen einfachen Übungscombo, rund 300 € für einen vielseitigen Modeling-Combo wie den Katana, und mit 600 € bis über 1600 € für einen auf Metal zugeschnittenen Röhrenamp, vom HT-5R bis zu den EVH-5150-Topteilen und -Combos.

Warum ist das Noise Gate im Metal so wichtig?

Je höher der Gain, desto stärker verstärkt der Amp das Rauschen und die Störgeräusche zwischen den Noten. Das Noise Gate unterbricht das Signal automatisch, wenn du nicht spielst, was deine Riffs klar hält und ein ständiges Brummen im Hintergrund verhindert.

Kann man Metal laut spielen, ohne die Nachbarschaft zu stören?

Ja, dank Leistungsreduzierungssystemen und Kopfhörerausgängen. Der Blackstar HT-5R MKIII geht bis auf 0,5 W runter, und der EVH 5150III Combo hat einen integrierten Attenuator bis 1 W: Du behältst den Klang des voll aufgedrehten Amps bei einer vernünftigen Lautstärke.

Unser Fazit: Welchen Amp solltest du für Metal wählen?

Es gibt keinen Amp für alle, sondern eine Wahl, die vor allem von deinem Einsatzzweck abhängt. Zum Einstieg und um leise Riffs zu üben, bleibt die Woodbrass GE610 preislich unschlagbar. Für einen einzigen, vielseitigen Amp, der alle deine Bedürfnisse abdeckt (Proberaum, Home-Studio, Effekte), ist der Boss Katana 50 MKIII unser Favorit. Lust auf echten Röhrenklang, ohne dein Budget zu sprengen? Der Blackstar HT-5R MKIII erfüllt alle Kriterien. Und wenn du den Referenzsound des modernen Metal willst, bleiben die EVH 5150, ob als Topteil oder Combo, die sichere Wahl.

Egal wie hoch dein Budget ist, nimm dir die Zeit, deinen zukünftigen Amp unter echten Bedingungen zu testen, mit deiner Gitarre und deinem Spielstil.

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