Zum Inhalt springen Zur Navigation springen Zur Fußzeile springen

Neu

Willkommen auf der neuen Woodbrass-Website

Beatmaking-Guide: Das beste Equipment für den Einstieg

Das Wichtigste auf einen Blick
  • Um mit dem Beatmaking anzufangen, reichen zwei Dinge: eine Software (DAW) und ein Controller, um deine Sounds zu spielen.
  • Das MIDI-Keyboard eignet sich für Melodien und Akkorde; der Pad-Controller ist der König, wenn es darum geht, Beats mit den Fingern zu tippen.
  • Eigenständige Grooveboxen lassen dich ohne Computer produzieren – vom Sofa bis zur Bühne.
  • Du musst nicht alles kaufen: Wir helfen dir, das richtige Equipment für den Einstieg ins Beatmaking nach deinem Stil und deinem Budget auszuwählen.

Wir kennen alle diesen Moment: Du hörst einen Song, ein Beat lässt dich nicht mehr los, und du fragst dich: „Wie macht man das eigentlich?“ Nach dem Testen zahlreicher Geräte und dem Begleiten von Hunderten von Einsteigern haben wir immer wieder dieselbe Frage gehört.

Also: Welches Equipment braucht man für den Einstieg ins Beatmaking? Die gute Nachricht: Es gibt keine einheitliche Antwort. Beatmaking ist die Kunst, Instrumentals zu produzieren – du kombinierst Rhythmen, Melodien und Samples, um einen Track zu bauen.

Ein paar Begriffe vorab. Sampling bedeutet, einen bestehenden Klang (eine alte Platte, eine Stimme) herauszugreifen und weiterzuverwenden. Finger-Drumming ist das Spielen eines Schlagzeugparts mit den Fingern auf Pads. Und eine Groovebox ist eine All-in-one-Maschine, die das alles ohne Computer beherrscht.

In diesem Guide stellen wir vier Gerätekategorien vor: Software, MIDI-Keyboards, Pad-Controller und eigenständige Grooveboxen. Aber zunächst ein kleiner Blick in die Geschichte – denn sie erklärt alles.

Beatmaking – eine Geschichte voller Sampler und Genialität

Beatmaking entstand in den 80er Jahren im Fahrwasser des Hip-Hop. Damals hatten Produzenten noch keine Computer – sie hatten Sampler, Maschinen, die einen Klang aufnehmen und wieder abspielen konnten.

Drei Namen wurden legendär: der Akai MPC60, der E-mu SP-1200 und der Ensoniq ASR-10. Mit diesen Geräten schnitten Beatmaker Soul-, Funk- oder Jazz-Platten auf und bauten daraus völlig neue Grooves.

Das Prinzip ist bestechend simpel. Du nimmst ein paar Sekunden aus einem alten Track, schneidest sie auf und spielst sie in einer anderen Reihenfolge ab. Eine vergessene Platte wird zur Basis eines Hits. Das ist die Magie des Samplings.

Produzenten wie Dr. Dre oder später Kanye West trieben die Sample-Kunst weit voran. Micro-Sampling beispielsweise bedeutet, eine einzelne Note oder Silbe zu isolieren und daraus eine völlig neue Melodie zu formen.

Dann änderte sich alles mit dem Aufkommen von Software auf dem Computer. Das gesamte Studio passte plötzlich in einen Laptop. Das war die Revolution, die Beatmaking demokratisierte: Jeder konnte von seinem Zimmer aus loslegen.

In den 2010er Jahren explodierte der „Type Beat“-Trend auf YouTube. Junge Produzenten veröffentlichten Instrumentals „im Stil von“ bestimmten Künstlern, und eine ganze Generation lernte autodidaktisch. In Deutschland inspirierten produzentenstarke Tracks zahllose Einsteiger.

Gut zu wissen

Das Wort „Beat“ bezeichnet sowohl den Rhythmus als auch, im weiteren Sinne, das gesamte Instrumental, über das ein Künstler seine Stimme legt. Wenn ein Rapper sagt, er sucht einen „Beat“, meint er die gesamte Produktion – nicht nur das Schlagzeug.

Die Software (DAW): das Herzstück deines Studios

Vor jeder Hardware brauchst du eine Software. Wir sprechen von einer DAW (Digital Audio Workstation), deiner digitalen Arbeitsstation. Dort setzt du deine Sounds zusammen, programmierst Drum-Parts, nimmst auf und mixt.

Die gute Nachricht: Das ist das wichtigste Element – und es gibt sie für jeden Stil. Einige glänzen bei Trap und Hip-Hop, andere bei Elektronik, wieder andere bei Studio-Aufnahmen. Hier sind unsere Empfehlungen.

FL Studio Producer Edition ist oft die erste Software, die man Einsteigern empfiehlt. Sein Pattern-Workflow (kleine Bausteine, die du stapelst) macht das Erstellen von Beats extrem intuitiv.

Du programmierst dein Schlagzeug im Step Sequencer, legst Melodien im Piano Roll an und arrangierst alles mit wenigen Klicks. Der Audio-Editor Edison lässt dich Samples problemlos zerschneiden und bearbeiten.

Der große Pluspunkt: lebenslange kostenlose Updates. Du kaufst es einmal, du behältst es für immer. Die DAW der Wahl für Trap, Hip-Hop und EDM.

Stärken

  • Pattern-Workflow – ideal für den Einstieg
  • Lebenslang kostenlose Updates
  • Starker Step Sequencer und Piano Roll
  • Absolute Referenz für Trap und Hip-Hop

Schwäche

  • Die Oberfläche kann am Anfang etwas verwirrend sein

Ableton Live 12 Suite ist die Software für elektronische Musik. Die Session-Ansicht ermöglicht es dir, zu jammen und zu improvisieren, indem du Clips startest – ganz ohne feste Zeitleiste.

Wenn dein Track Gestalt annimmt, wechselst du in die Arrangement-Ansicht und finalisierst ihn. Dieser doppelte Ansatz ist einzigartig und unglaublich kreativ.

Die Suite enthält 14 MIDI-Transformations-Tools, Skalensysteme und die modulare Umgebung Max for Live. Die Time-Stretching-Engine ist eine Referenz, um Samples tempogerecht einzupassen.

Wenn du Richtung Techno, House oder Live-Performance schaust, ist das die naheliegende Wahl.

Stärken

  • Session-Ansicht – ideal zum Improvisieren
  • Referenz für elektronische Musik
  • Max for Live und 14 MIDI-Tools
  • Perfekt für Live-Auftritte

Schwäche

  • Die Session-Logik braucht etwas Eingewöhnungszeit

Cubase Pro 15 gehört zu den vollständigsten DAWs auf dem Markt. Es begleitet dich von der ersten Idee bis zum Mastering mit vorbildlicher Stabilität.

Sein Beatmaking-Trumpf: die KI-gestützte Stem-Separation, um eine Loop oder eine Stimme aus einem Track zu extrahieren. Der Melodic Pattern Sequencer und die Chord Pads helfen dir, inspirierende Melodien und Akkorde zu generieren.

Außerdem profitierst du von Groove Agent SE 6 mit 40 Drum-Kits, um in Minutenschnelle Grooves zu legen. Der Mix reicht bis hin zu Dolby Atmos.

Eine ausgezeichnete Wahl, wenn du eine vielseitige Software suchst, die in allen Stilrichtungen zu Hause ist.

Stärken

  • KI-gestützte Stem-Separation
  • Melodic Pattern Sequencer und Chord Pads
  • Inklusive Groove Agent SE 6
  • Sehr vielseitig, alle Stile

Schwäche

  • Längere Einarbeitungszeit als bei Einsteiger-DAWs

Pro Tools Studio ist seit Jahrzehnten die Referenz im Aufnahmestudio. Wenn dein Beatmaking viel über Gesangsaufnahmen und Mixing läuft, spielt es in der Oberliga.

Du hast 512 Audio-Spuren zur Verfügung, chirurgische Bearbeitungswerkzeuge wie Beat Detective und eine hochpräzise Automations-Engine. Die Funktion Pro Tools Sketch lässt dich Ideen als Clips skizzieren, wie auf einem Notizblock.

Es beherrscht sogar immersiven Mix mit Dolby Atmos. Die Lizenz ist dauerhaft, inklusive eines Jahres Updates.

Eine Wahl für alle, die einen kompletten Studio-Workflow suchen – von der Aufnahme bis zum Master.

Stärken

  • Studio-Referenz für Aufnahmen
  • Sehr präzise Bearbeitung und Automation
  • Immersiver Mix mit Dolby Atmos
  • Dauerhafte Lizenz

Schwäche

  • Eher für bereits erfahrenere Nutzer konzipiert

Fender Studio Pro 8 greift die DNA von Studio One auf und modernisiert sie mit einer klaren Oberfläche. Sein Drag-&-Drop-Workflow bringt dich reibungslos von der Idee zum fertigen Track.

Es integriert clevere Tools: Audio-zu-Note-Konvertierung, Akkord-Assistent sowie die Sampler Sample One und Impact für deine Beats. Der Hall Studio Verb veredelt deine Aufnahmen.

Bonus für Gitarristen-Beatmaker: Fender-Sounds (Mustang Guitar, Rumble Bass) sind integriert. Die mobile Fender Studio App verlängert die Arbeit unterwegs.

Ein guter Einstiegspunkt, wenn du eine flüssige und zugängliche DAW suchst.

Stärken

  • Flüssige Oberfläche, Drag & Drop
  • Akkord-Assistent und Audio-zu-Note
  • Integrierte Fender-Sounds
  • Ideal für Gitarristen-Beatmaker

Schwäche

  • Jüngeres Ökosystem als die etablierten Platzhirsche
Tipp

Die meisten Keyboards und Controller in diesem Guide werden mit einer Lite-Version einer Software geliefert (häufig Ableton Live Lite oder MPC Beats). Wenn du deinen Controller kaufst, bekommst du also direkt etwas, womit du produzieren kannst. Du kannst später auf die Vollversion upgraden, sobald du weißt, was du wirklich brauchst.

MIDI-Keyboards: um deine Melodien zu spielen

Ein MIDI-Keyboard erzeugt selbst keinen Klang. Es sendet Informationen an deine Software, die daraufhin virtuelle Instrumente ansteuert. Es ist dein Zauberstab für Melodien, Basslines und Akkorde.

Viele integrieren auch Pads für Finger-Drumming. Es gibt zwei gängige Größen: die kompakten Formate (25 bis 32 Tasten), leicht und erschwinglich, und die 49-Tasten-Modelle, die mehr Spielkomfort für zweihändiges Spiel bieten.

Kompakt-Keyboards (25 bis 32 Tasten)

Leicht und platzsparend passen sie in jede Tasche und legen sich neben den Laptop. Perfekt für den Einstieg, um Ideen zu skizzieren oder unterwegs zu produzieren.

Das Arturia MiniLab 3 ist wohl das beliebteste kompakte Master-Keyboard. Auf 25 Mini-Tasten spielst du Melodien, auf den 16 RGB-Pads tippst du Beats mit den Fingern.

Es hat 8 Encoder, 4 Fader und ein Mini-Display, mit dem du deine DAW bedienst, ohne die Maus anzufassen. Die Integration mit deiner Software und mit Analog Lab (Tausende von Sounds) ist erstklassig.

Arpeggiator, Chord- und Hold-Modus: Du schaffst reichhaltige Ideen, auch ohne tiefe Musiktheorie-Kenntnisse. Per USB-C mit MIDI-DIN-Ausgang lässt es sich überall anschließen.

Nachhaltig produziert und 5 Jahre Garantie – eine sichere Bank für den Start.

Stärken

  • 16 RGB-Pads für Finger-Drumming
  • Hervorragende Analog Lab-Integration
  • Kompakt, nachhaltig, 5 Jahre Garantie
  • Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis

Schwäche

  • Mini-Tasten schränken fortgeschrittenes Klavierspiel ein

Das Akai MPK Mini IV ist der andere große Klassiker unter den Kompakt-Keyboards. Seine 8 MPC-Pads, die den legendären Akai-Maschinen entstammen, sind eine Freude für Finger-Drumming.

Diese Version verbreitert die 25 Tasten, fügt Pitch/Mod-Räder und ein Farbdisplay hinzu. Der erweiterte Arpeggiator (Pattern, Freeze, Mutate) sowie Scale- und Chord-Modi beflügeln deine Kreativität.

Software-seitig erhältst du die Studio Instrument Collection (über 1000 Sounds) und Ableton Live Lite 12 – direkt aus der Box einsatzbereit.

Per USB-C mit MIDI-DIN-Ausgang ist es der ideale Produktionsbegleiter unterwegs.

Stärken

  • Die berühmten MPC-Pads von Akai
  • Farbdisplay und Pitch/Mod-Räder
  • Über 1000 Sounds + Ableton Live Lite
  • Perfekt für das mobile Studio

Schwäche

  • Nur 8 Pads (im Vergleich zu 16 bei manchen Konkurrenten)

Das Komplete Kontrol M32 packt das Native Instruments-Universum in ein ultra-kompaktes Format. Seine 32 Synth-Action-Mini-Tasten sind auf schnelles Skizzieren ausgelegt.

Sein Trumpf: die NKS-Integration. Instrumente und Effekte öffnen sich mit vordefinierten Steuerbelegungen, die auf dem OLED-Display angezeigt werden. Der Push-4D-Encoder macht die Navigation flüssig.

Die Funktion Smart Play bringt Tonleitern, Akkorde und Arpeggios auf Knopfdruck. Und du bekommst ein attraktives Software-Paket: Komplete Start, Maschine Essentials und Ableton Live 10 Lite.

Perfekt, wenn du in die Welt von Maschine und Komplete einsteigen möchtest.

Stärken

  • NKS-Integration und OLED-Display
  • Smart Play (Tonleitern, Akkorde, Arpeggios)
  • Push-4D-Encoder
  • Starkes mitgeliefertes Software-Bundle

Schwäche

  • Keine Pads – Finger-Drumming nicht möglich

Das Arturia KeyStep MK2 ist mehr als ein Keyboard: Es ist ein echter polyphoner Sequencer. Seine 32 Slimkey-Mini-Tasten reagieren auf Anschlagstärke und Aftertouch.

Du nimmst Sequenzen mit bis zu 64 Steps auf, startest den Arpeggiator (16 Modi) und entwickelst alles weiter mit der Funktion Mutate. Ein echter Ideen-Generator.

Vor allem wird es dank seiner 4 CV-Ausgänge, MIDI DIN und Sync zum Hub deines Setups. Es steuert gleichermaßen deine DAW, einen Vintage-Synthesizer oder ein Eurorack-System.

Eine clevere Wahl, wenn du Computer und Hardware verbinden möchtest.

Stärken

  • Polyphoner 64-Step-Sequencer
  • Tasten mit Aftertouch
  • 4 CV-Ausgänge – Hub für Hardware/Eurorack
  • Arpeggiator mit 16 Modi + Mutate

Schwäche

  • Keine dedizierten Pads für Finger-Drumming

Das M-Audio Keystation Mini 32 MK3 setzt auf das Wesentliche: 32 Mini-Tasten in einem 450-Gramm-Gehäuse. Das Keyboard, das in jede Tasche passt.

Du hast 4 zuweisbare Regler, Pitchbend und Modulation. Das Plug & Play per USB funktioniert auf Mac, PC und iPad gleichermaßen.

Das mitgelieferte MPC Beats-Bundle (mit Synthesizern, 80 Effekten und 2 GB Sounds) ermöglicht dir zu produzieren, ohne etwas dazukaufen zu müssen. Ideal für mobile Kreative.

Zum Einstiegspreis ist es der einfachste Weg in die Musikproduktion.

Stärken

  • Das leichteste und mobilste Modell
  • Der günstigste Preis der Auswahl
  • Plug & Play – Mac/PC/iPad
  • Inklusive MPC Beats-Bundle

Schwäche

  • Keine Pads, kein Display, minimalistische Regler
Profi-Tipps

Du schwankst zwischen einem Keyboard mit Pads und einem reinen Tasten-Keyboard? Wenn du vorhast, deine Drums mit den Fingern zu spielen, nimm ein Modell mit Pads wie das MiniLab 3 oder das MPK Mini IV. Wenn du hauptsächlich Synthesizer-Melodien spielst oder ein Hardware-Setup steuerst, reicht ein KeyStep oder eine Keystation vollkommen aus.

49-Tasten-Keyboards

Mit 49 Tasten gewinnst du erheblich an Spielkomfort: Du spielst mit der linken Hand eine Bassline und mit der rechten einen Akkord. Ideal, sobald du anfängst, echte Keyboard-Parts zu spielen.

Das Novation Launchkey 49 MK4 verbindet ein 49-Tasten-Halbgewichts-Keyboard mit einer echten Steuerfläche. Seine 16 RGB-Pads mit polyphonem Aftertouch reagieren auf jede Nuance.

Die Software-Integration ist weitreichend: Transport, Mixing, Clip-Launch – alles lässt sich vom Keyboard aus steuern. Das OLED-Display zeigt die gespielten Akkorde dank des Chord Detectors an.

Du bekommst 8 Encoder, 9 Fader, einen Arpeggiator sowie Scale- und Chord-Modi. Ableton Live Lite und der Synthesizer GForce Bass Station sind im Lieferumfang enthalten.

Ein exzellenter Kompromiss zwischen komfortablem Spiel und vollständiger Kontrolle.

Stärken

  • 49 angenehme Halbgewichts-Tasten
  • 16 Pads mit polyphonem Aftertouch
  • Sehr tiefe Software-Integration
  • 9 Fader + 8 Encoder zum Mixen

Schwäche

  • Sperriger als ein kompaktes Format

Das Arturia KeyLab Essential 3 49 hat sich als verlässliche Wahl für alle etabliert, die ein echtes 49-Tasten-Keyboard ohne Budgetsprengung wollen. Das LCD-Display und der kontextsensitive Encoder machen die Navigation intuitiv.

Du steuerst deine DAW über das Mackie/HUI-Protokoll, mit 9 Fadern und 9 Potis, die deinen Spuren entsprechen. Die 8 RGB-Pads dienen dem Finger-Drumming, und die Scale/Chord-Modi sichern deine Harmonien ab.

Das Bundle ist großzügig: Analog Lab (2000 Presets), Ableton Live Lite und UVI Model D – ab dem ersten Tag einsatzbereit.

Die ideale Wahl für einen sanften Einstieg in die 49 Tasten.

Stärken

  • Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • 9 Fader + 9 Potis zum Mixen
  • Analog Lab mit 2000 Presets inklusive
  • Praktische Scale- und Chord-Modi

Schwäche

  • Nur 8 Pads, einfaches LCD-Display

Das Komplete Kontrol A49 öffnet dir das Native Instruments-Ökosystem mit einem angenehm spielbaren 49-Tasten-Halbgewichts-Keyboard. Der Push-4D-Encoder und das OLED-Display machen die Navigation mühelos.

Dank des NKS-Standards öffnen sich kompatible Instrumente vorgemappt, mit Echtzeitanzeige der Parameter. Du kannst Presets suchen und vorhören, ohne das Instrument zu laden.

Smart Play (Tonleitern, Akkorde, Easy-Modus, Arpeggiator) hilft dir, fehlerfrei zu kreieren. Und du bekommst das umfangreiche Bundle Komplete 15 Select.

Ideal, wenn du dein Studio rund um Maschine und Komplete aufbauen möchtest.

Stärken

  • 49 Halbgewichts-Tasten
  • Vorbildliche NKS-Integration
  • Inklusive Komplete 15 Select
  • Smart Play für fehlerfreies Kreieren

Schwäche

  • Keine Pads, keine Fader

Das M-Audio Keystation 49 MK3 setzt auf das Wesentliche: 49 Full-Size-Tasten für komfortables Spielen von Basslines, Akkorden und Melodien. Die übersichtliche Oberfläche spart Zeit.

Du hast Transport-Tasten, einen zuweisbaren Fader und Pitch/Mod-Räder. Das Plug & Play per USB funktioniert auf Mac, PC und iOS ohne Treiberinstallation.

Das Bundle deckt alles für den Start ab: Ableton Live Lite, Pro Tools First, AIR-Instrumente und MPC Beats. Ab dem ersten Anschließen kannst du produzieren.

Ein ausgezeichneter Einstiegspunkt oder eine zuverlässige Ergänzung deines Setups.

Stärken

  • 49 Full-Size-Tasten
  • Plug & Play – Mac/PC/iOS
  • Großes Software-Bundle inklusive
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Schwäche

  • Keine Pads, kein Display

Pad-Controller: das Reich des Beats

Wenn das Keyboard der König der Melodie ist, ist der Pad-Controller der König des Rhythmus. Seine sensitiven Pad-Grids lassen dich Drum-Parts mit den Fingern spielen, Samples auslösen und Loops starten.

Zwei Kategorien koexistieren. Die Sampler-Sequencer im Maschine-Stil – direkte Erben der MPC – und die Clip-Controller, die für Ableton Live konzipiert sind. Dazu kommen Mixer-Surfaces und Sequencer, die in einem Setup sehr nützlich sind.

Die Maschine-Sampler-Sequencer

Die Maschine-Linie von Native Instruments führt den MPC-Geist fort: samplen, zerschneiden, mit den Fingern spielen. Alles mit einer hauseigenen Software von hervorragendem Ruf.

Das Maschine Mikro MK3 packt den berühmten Maschine-Workflow in ein ultra-portables Gehäuse. Seine 16 RGB-Pads mit Velocity-Empfindlichkeit sind auf präzises Finger-Drumming ausgelegt.

Du wechselst zwischen 4 Modi: Pad für Beats, Keyboard für Melodien, Chord für Akkorde und Step für klassische Programmierung. Sampling steht im Mittelpunkt der Maschine, mit Emulation der Vintage-Sampler MPC60 und SP-1200.

Es lässt sich als eigenständiges Gerät oder als Plug-in in deiner DAW verwenden. Das Bundle ist riesig: Maschine Essentials, MASSIVE, Komplete Select 15 und 1,6 GB Sounds.

Ein vollständiger Sampler-Sequencer zu einem vernünftigen Preis.

Stärken

  • Der bestens bekannte Maschine-Workflow
  • Sampling und MPC60/SP-1200-Emulation
  • 4 Spielmodi (Pad/Keyboard/Chord/Step)
  • Großzügiges Software-Bundle

Schwäche

  • Nur ein Display (im Vergleich zu zwei bei der MK3)

Das Maschine MK3 ist die leistungsstarke Version des Native Instruments-Workflows. Seine zwei HD-Farbdisplays ermöglichen es dir, Samples zu bearbeiten, zu mixen und zu schneiden, ohne jemals auf den Computer zu schauen.

Es integriert ein 96 kHz/24-Bit-Audiointerface, was bedeutet, dass du direkt darin samplen und aufnehmen kannst. Seine 16 Pads, der Variations-Motor und die Lock-Funktion eröffnen ein riesiges Spielfeld.

Du bekommst 5 Drum Synths, 25 Effekte und die MPC60/SP-1200-Emulation. Das Bundle Komplete 13 Select (rund 25 GB) ist inklusive.

Eine vollständige Maschine für alle, die ein echtes Fingerproduktionszentrum wollen.

Stärken

  • Zwei HD-Farbdisplays
  • Integriertes Audiointerface mit 96 kHz
  • Variations-Motor und Lock-Funktion
  • Bundle Komplete 13 Select

Schwäche

  • Bleibt auf einen Computer angewiesen

Das Maschine+ befreit den berühmten Workflow vom Computer: Es ist eine vollständige eigenständige Groovebox. Sampler, Drumcomputer und Synthesizer in einer einzigen Maschine vereint.

Du komponierst direkt darauf dank des Doppeldisplays, der 16 Pads und des Quad-Core-Prozessors. Der Hybrid-Modus ist clever: Du kannst es auch als Controller für die Maschine-Software im Studio einsetzen.

Es enthält 9 Instrumente (MASSIVE, FM8, MONARK ...), 35 Effekte und 8 GB Sounds. WiFi erleichtert die Verwaltung deiner Bibliothek.

Die ideale Wahl, wenn du unabhängig vom PC bleiben und trotzdem im Native Instruments-Ökosystem arbeiten möchtest.

Stärken

  • Eigenständig, ohne Computer
  • Hybrid-Modus – eigenständig oder als Controller
  • 9 Instrumente + 35 Effekte inklusive
  • Doppeldisplay und WiFi

Schwäche

  • Die höchste Investition der Maschine-Linie

Controller und Grids für Ableton Live

Für Ableton Live konzipiert, triggern diese Controller Clips und Scenes und lassen dich Drums und Melodien auf Pad-Grids spielen. Einige besitzen sogar einen eigenständigen Sequencer, um ohne Computer zu spielen.

Das Launchpad Pro MK3 ist der leistungsstärkste Pad-Controller von Novation. Seine 8x8-Matrix mit 64 RGB-Pads ist velocity- und drucksensitiv für wirklich ausdrucksstarkes Spiel.

Sein großes Plus: ein eigenständiger 4-Spur-Sequencer, der auch ohne Computer funktioniert. Du programmierst Patterns, spielst mit Probability und Mutate und kettest sie zu Scenes.

Die Modi Scale, Chord und Dynamic Note schützen dich vor Falschnoten. Und die Ableton Live-Integration ist schlicht die vollständigste auf dem Markt.

Ein Muss, wenn du auf DAWless-Setups oder Live-Performance setzt.

Stärken

  • Integrierter eigenständiger Sequencer
  • 64 Pads mit Velocity + Druck
  • Ultimative Ableton-Integration
  • Modi Scale, Chord, Dynamic Note

Schwäche

  • Vorrangig für Ableton Live konzipiert

Das Launchpad Mini MK3 ist das kompakteste Modell der Familie: 64 RGB-Pads in gerade mal 380 Gramm. Es liegt neben dem Laptop, ohne den Schreibtisch vollzustellen.

Die native Integration mit Ableton Live lässt dich Clips und Scenes auf Knopfdruck starten. Die Farben der Pads spiegeln die deiner Session wider – für sofortige Orientierung.

Drei Custom-Modi erlauben dir, Drums, melodisches Spiel oder Transport-Befehle zu mappen. Ableton Live Lite und einige Instrumente sind inklusive.

Ein einfacher und erschwinglicher Einstieg ins Clip-Launching.

Stärken

  • Das kompakteste und leichteste Modell
  • Native Ableton-Integration
  • 3 Custom-Modi
  • Günstiger Preis

Schwäche

  • Kein eigenständiger Sequencer, keine Velocity

Das Akai APC 40 MK2 ist die große dedizierte Surface für Ableton Live. Das 5x8-RGB-Grid triggert deine Clips, und du siehst den Status jeder Scene auf einen Blick.

Der Mixing-Bereich ist großzügig: 9 Fader (8 Spuren + Master), 8 Encoder und ein zuweisbarer A/B-Crossfader. Alles ist auf die Ableton-Kanäle ausgerichtet – für natürliche Handgriffe.

Der Sends-Button scrollt durch deine Effekt-Busse, und das Plug & Play per USB ist in zwei Minuten eingerichtet. Ableton Live Lite und mehrere Instrumente sind im Lieferumfang enthalten.

Ein unverwüstlicher Klassiker für Bühne und Studio.

Stärken

  • Referenz für die Ableton Live-Steuerung
  • 9 Fader + A/B-Crossfader
  • Übersichtliches 5x8-RGB-Grid
  • Perfekt für Bühne und Studio

Schwäche

  • Ausschließlich für Ableton Live konzipiert

Das Akai APC Mini MK2 bringt das Wesentliche des Clip-Launchings in Ableton in ein minimales Format. Die 8x8-Matrix mit 64 RGB-Pads spiegelt den Status deiner Session getreu wider.

Du hast 9 Fader (8 Kanäle + Master) für Lautstärken, Panorama und Effekte. Der Device-Modus mappt sie automatisch auf die Macros des ausgewählten Geräts.

Die Drum- und Note-Modi mit intelligentem Tonartenanzeigesystem lassen dich Drums und Melodien fehlerfrei spielen. Ableton Live Lite und AIR-Instrumente sind enthalten.

Günstiger geht es kaum für den Einstieg in die APC-Serie.

Stärken

  • 64 RGB-Pads + 9 Fader
  • Intelligente Drum- und Note-Modi
  • Kompakt und sehr günstig
  • Device-Modus für Macros

Schwäche

  • Pads ohne Velocity-Empfindlichkeit

Das Akai APC 64 vereint zwei Welten: einen modernen Ableton-Controller und einen eigenständigen 8-Spur-Sequencer. Seine 64 RGB-Pads reagieren auf Berührung und Druck.

Du programmierst Patterns auf 32 Steps, fügst Probability, Velocity und Mutation hinzu und überträgst alles via Send To Clip nach Ableton. Die 8 Touch Strips steuern Pegel, Panorama und Effekte.

Hardware-seitig sequenzieren die 8 CV/Gate-Ausgänge und der MIDI-Mini-Jack Synthesizer und Modularsysteme. Note-, Scale-, Chord- und Drum-Modi runden das Bild ab.

Ein echtes Schweizer Taschenmesser für hybride Setups.

Stärken

  • Eigenständiger Sequencer mit 8 Spuren
  • 8 zuweisbare Touch Strips
  • 8 CV/Gate-Ausgänge für Modularsysteme
  • Send-To-Clip-Funktion zu Ableton

Schwäche

  • Eigenständige Bedienung zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig
Tipp

Achte bei Ableton-Grids auf den Hinweis „velocity-sensitiv“. Ein velocity-sensitives Pad reagiert auf die Stärke deines Anschlags: Je härter du drückst, desto lauter der Sound. Das ist entscheidend für lebendige Drum-Parts. Das Launchpad Pro MK3 ist damit ausgestattet, das Mini nicht.

DAW-Controller

Diese Controller spielen keine Noten: Sie steuern. Fader, Encoder und Sequencer dienen dir zum Mixen, Automatisieren und Synchronisieren deiner Hardware. Ein echter Komfortgewinn, wenn dein Setup wächst.

Das Novation Launch Control 3 ist ein dedizierter Mixing-Controller. Seine 16 Endless-Encoder und 8 zuweisbaren Tasten geben dir die volle Kontrolle über Plug-ins, Effekt-Sends und Macros.

Das OLED-Display zeigt klar den Parameter an, den du gerade bedienst – kein ständiges Wegschauen zum Bildschirm mehr. Du speicherst bis zu 7 Custom-Modi über Novation Components.

Die USB-C- plus MIDI-DIN-Konnektivität macht es zu einem echten Hub für die Hardware-Steuerung – mit oder ohne Computer. Ableton Live 12 Lite und Cubase LE 14 sind im Lieferumfang.

Die perfekte Ergänzung, um die taktile Kontrolle deines Mixes zurückzugewinnen.

Stärken

  • 16 Endless-Encoder + OLED-Display
  • Ideal für Mix, Effekte und Macros
  • 7 speicherbare Custom-Modi
  • Hybrider Hub USB-C + MIDI DIN

Schwäche

  • Keine Pads – kein direktes Beatmaking-Tool

Das Launch Control XL MK3 ist die XL-Version des Novation-Mischpults. Mit seinen 8 Fadern, 24 Endless-Encodern und 16 RGB-LED-Tasten mixt und automatisierst du mit vollen Händen.

Das OLED-Display zeigt Parameter in Echtzeit an. Du speicherst bis zu 15 Custom-Modi, um sofort zwischen Konfigurationen zu wechseln.

Per USB-C plus MIDI DIN In/Out/Thru wird es zum Herzstück deines hybriden Setups – mit oder ohne Computer. Ableton Live 12 Lite und eine Auswahl von Plug-ins sind inklusive.

Die leistungsstarke Wahl für alle, die ein echtes Kontrollzentrum suchen.

Stärken

  • 8 Fader + 24 Endless-Encoder
  • OLED-Display und 15 Custom-Modi
  • Hybrider Hub USB-C + MIDI DIN
  • Ideal für Mixing und Automation

Schwäche

  • Keine Pads zum Beats-Tippen

Das Arturia BeatStep Pro ist kein einfacher Controller: Es ist ein Triple-Sequencer. Zwei melodische Step-Sequencer plus ein 16-Spur-Drum-Sequencer in einer einzigen Maschine.

Du steuerst Synthesizer, Drumcomputer und Modularsysteme gleichzeitig. Die Funktionen Swing und Randomizer injizieren Groove und kontrollierte Variationen in deine Patterns.

Die Konnektivität ist umfassend: USB, MIDI, CV/Gate, 8 Drum-Gates, Clock und DIN-Sync. Der ideale Hub, um dein gesamtes Elektro- und Techno-Equipment zu vernetzen.

Ableton Live Lite und Analog Lab Intro sind zum Starten im Lieferumfang enthalten.

Stärken

  • Triple-Sequencer Melodie + Drums
  • Vollständige CV/Gate-Konnektivität
  • Swing und Randomizer für Groove
  • König der Elektro/Techno-Setups

Schwäche

  • Keine Velocity-sensitiven Pads für melodisches Finger-Drumming

Eigenständige Grooveboxen: produzieren ohne Computer

Was wäre, wenn du alles ohne Computer machen könntest? Das ist das Versprechen der eigenständigen Grooveboxen. Sampler, Sequencer, Synthesizer und Effekte in einer einzigen, sofort einsatzbereiten Maschine vereint.

Der Vorteil ist doppelt: Du entkommst den Ablenkungen des Computers und nimmst dein Studio überall mit hin. Es ist auch ein großartiges Spielfeld für Live-Auftritte. Hier sind unsere Topmodelle – vom Taschenformat bis zum Flaggschiff.

Die MPC Sample ist die kompakteste und günstigste eigenständige MPC von Akai. Kaum 900 Gramm, mit integriertem Mikrofon, Lautsprecher und Akku: Du kannst wirklich überall produzieren.

Ihre 16 MPC-Pads mit polyphonem Aftertouch bieten das legendäre Akai-Feeling. Als Nachfolgerin der mythischen MPC60 rückt sie das Sampling wieder in den Vordergrund.

Du nimmst einen Sound auf, zerschneidest ihn mit Sample Chop und spielst ihn neu ab – Beatmaking-Magie auf die klassische Art. Über 100 Kits und 60 Effekte sind inklusive, und Sampling via Smartphone geht per USB-C.

Der ideale Einstiegspunkt in die Welt der eigenständigen MPC.

Stärken

  • Echte eigenständige Pocket-MPC
  • Integriertes Mikrofon, Lautsprecher und Akku
  • Sofortiges Sampling und Sample Chop
  • Die günstigste MPC

Schwäche

  • Kleines Display und reduziertes Format für lange Sessions

Das Novation Circuit Tracks ist eine eigenständige All-in-one-Groovebox, die auf Spontaneität ausgelegt ist. Zwei Spuren polyphoner Synthese, vier Sample-Drum-Spuren und zwei MIDI-Spuren.

Sein displayloser Ansatz bringt dich dazu, mit den Händen zu spielen – auf den 32 RGB-Pads. Du legst einen Beat in Sekunden fest, ohne dich in Menüs zu verlieren.

Der wiederaufladbare Akku (rund 4 Stunden) macht es zu einem wirklich mobilen Kreativbegleiter. Effekte, Sidechain und Master-Kompressor verfeinern deinen Sound, und eine microSD-Karte erweitert deine Bibliothek.

Perfekt für Elektro, House und Synthwave – vom Sofa bis zur Bühne.

Stärken

  • Eigenständig und wirklich mobil
  • Displayloses Konzept – ultra-direkt
  • Integrierter Akku mit Ladevorrichtung
  • Poly-Synthese + Drums + MIDI

Schwäche

  • Das Fehlen eines Displays verwirrt manche Nutzer

Die MPC One G2 greift die bewährte Formel der MPC One auf und gibt ihr einen kräftigen Schub. Neuer G2-Octa-Core-Prozessor (viermal leistungsstärker), doppelte RAM- und Speicherkapazität.

Diese eigenständige Station läuft ohne Computer unter MPC 3 OS, mit einem linearen Arranger und einzelnen Spuren. Die elegante blaue Farbgebung ist eine Hommage an die kultigen MPC1000 und MPC4000.

Du findest die 16 MPC-Pads, den 7-Zoll-Touchscreen und bis zu 32 simultane Plugins. Die Konnektivität ist umfangreich: CV/Gate, MIDI DIN, WiFi, Bluetooth und Ableton-Integration.

Eine ausgezeichnete Balance zwischen Leistung und Kompaktheit.

Stärken

  • Eigenständig und deutlich leistungsstärker
  • 7-Zoll-Touchscreen
  • Bis zu 32 simultane Plugins
  • Konnektivität CV/Gate, WiFi, Bluetooth

Schwäche

  • Einige Pro-Funktionen werden separat verkauft

Die Roland MC-707 ist eine eigenständige Groovebox mit 8 Spuren, die ohne Computer auskommt. Ihr ZEN-Core-Motor erweckt die Kultsounds des TR-808, TR-909, TB-303, JUNO-106 und SH-101 zum Leben.

Du programmierst mit dem TR-REC-Sequencer – der legendären Methode der Roland-Drumcomputer – oder in Echtzeit auf den 16 Pads. Der Looper und das Resampling bereichern deine Texturen.

Mit 128 Stimmen, über 3000 Sounds und 90 Effekten pro Spur formst du einen kraftvollen Mix. USB übernimmt Audio und MIDI für die Studio-Integration.

Eine solide Wahl für Elektro, Techno und Hip-Hop – auf der Bühne wie im Studio.

Stärken

  • Legendäre Sounds TR-808/909, TB-303
  • Legendärer TR-REC-Sequencer
  • Eigenständig, 8 Spuren, Looper
  • 90 Effekte pro Spur

Schwäche

  • Feines Editing auf dem kleinen Display teils mühsam

Die MPC XL ist die Spitze der Akai-Linie: eine eigenständige Produktionsstation, die vollständig ohne Computer auskommt. Octa-Core-Prozessor, 16 GB RAM, 256-GB-SSD – sie meistert die ambitioniertesten Projekte.

Ihre neuen MPCe-Pads erkennen 3D-Daten mit 4 Zonen pro Pad, um Artikulationen und Variationen zu schichten. Der große kippbare 10,1-Zoll-Touchscreen und die 16 Q-Links mit OLED-Displays machen das Editing transparent.

Du profitierst von bis zu 256 Stimmen, 32 virtuellen Instrumenten und innovativen Tools wie der Stem-Separation. Die Pro-Konnektivität (8 Ausgänge, CV/Gate, MIDI DIN) verschluckt jedes Studio.

Das ultimative Werkzeug für alle, die alles in einer einzigen Maschine erledigen wollen.

Stärken

  • Eigenständig, enorme Leistung
  • 10,1-Zoll-Touchscreen
  • 3D-MPCe-Pads mit 4 Zonen
  • Vollständige Pro-Konnektivität

Schwäche

  • Die höchste Investition dieser Auswahl
Der Woodbrass-Tipp

Du fängst gerade an und willst eine einzige Maschine für alles? Die MPC Sample und das Circuit Tracks sind ideale Einstiegspunkte: erschwinglich, mobil und sofort einsatzbereit. Bewahre Modelle wie die MPC XL oder die Maschine+ für später auf, wenn du genau weißt, was du suchst. Besser eine kleine Maschine meisterhaft beherrschen als eine große unternutzen.

So wählst du dein Equipment für den Einstieg ins Beatmaking

Du hast es verstanden: Das richtige Equipment für den Einstieg ins Beatmaking hängt von deiner Arbeitsweise ab. Hier sind drei Profile, damit du dich zurechtfindest.

Du willst die einfachste und günstigste Kombination? Starte mit einer Software wie FL Studio plus einem kleinen Keyboard mit Pads (MiniLab 3 oder MPK Mini IV). Du hast alles zum Komponieren – für ein überschaubares Budget.

Du träumst davon, wie mit einer MPC mit den Fingern zu produzieren? Greife zu einem Sampler-Sequencer von Maschine oder einem Ableton-Grid. Finger-Drumming wird schnell dein liebstes Spielfeld.

Du willst weg vom Bildschirm? Eine eigenständige Groovebox ist genau das Richtige für dich. Du komponierst auf dem Sofa, im Zug oder auf der Bühne – ohne den Computer jemals aufzuklappen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Mindest-Equipment braucht man für den Einstieg ins Beatmaking?

Das absolute Minimum ist ein Computer mit einer Software (DAW) und Kopfhörern. Für mehr Komfort und Spaß kommt schnell ein kleines MIDI-Keyboard mit Pads dazu, mit dem du Melodien und Drums mit den Fingern statt mit der Maus spielen kannst.

Braucht man für Beatmaking zwingend einen Computer?

Nein. Eigenständige Grooveboxen wie die MPC Sample, die Roland MC-707 oder das Novation Circuit Tracks ermöglichen es, vollständige Tracks ohne Computer zu produzieren. Sie vereinen Sampler, Sequencer, Synthesizer und Effekte in einer einzigen Maschine.

Was ist der Unterschied zwischen einem MIDI-Keyboard und einem Pad-Controller?

Ein MIDI-Keyboard dient hauptsächlich zum Spielen von Melodien, Basslines und Akkorden auf Tasten. Ein Pad-Controller ist dafür optimiert, Drum-Parts mit den Fingern zu spielen (Finger-Drumming) und Samples zu triggern. Viele Kompakt-Keyboards integrieren übrigens beides.

Welche Software sollte man für den Einstieg ins Beatmaking wählen?

FL Studio ist bei Hip-Hop- und Trap-Beatmakern sehr beliebt, dank des Pattern-Workflows. Ableton Live ist die Referenz für elektronische Musik und Live-Auftritte. Beide sind ausgezeichnete Ausgangspunkte; die Wahl hängt vor allem von deinem Stil ab.

Ist es besser, mit einer Software oder einer Groovebox anzufangen?

Für die meisten Einsteiger bleibt das Kombi aus Software + kleinem Controller das flexibelste und günstigste. Die eigenständige Groovebox ist ideal, wenn du vom Bildschirm wegkommen oder live spielen möchtest – aber sie bedeutet oft ein etwas höheres Budget.

Bereit, deinen ersten Beat zu bauen?

Du hast jetzt einen klaren Überblick über das Equipment für den Einstieg ins Beatmaking. Merke dir das Wesentliche: Fang einfach an, mit einer Software und einem Controller, die zu dir passen, und entwickle dein Setup dann nach deinen Bedürfnissen weiter.

Das beste Equipment ist das, das dich jeden Tag dazu bringt, die Maschine einzuschalten. Den Rest erledigen Übungsstunden, aktives Hören und jede Menge Spaß. Und wenn du noch unsicher bist, stehen unsere Berater bereit, um dich zur Maschine zu führen, die wirklich zu dir passt.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag